Ein durchschnittliches Heimergebnis hätte gereicht

Mannschaft bei der Begrung

Das quäntchen Glück lag nicht auf schwabsberger Seite

Unglücklich agierten die Schwabsberger im Heimspiel gegen eine durchaus schlagbare Mannschaft aus Breitengüßbach und verloren 2:6. Wie erwartet zeigten die Güßbacher auch in Schwabsberg ihre Auswärtsschwäche, die jedoch von den Mannen um Kapitän Stephan Drexler nicht ausgenützt wurde. In der Mittelpaarung spielte die Heimmannschaft zu harmlos, gab beide Punkte ab und sorgte damit bereits für die Vorentscheidung. Ein aufbäumen im Schlussdrittel reichte nicht ganz um noch etwas Zählbares zu erreichen. Ganze zehn Kegel fehlten in der Endabrechnung auf ein Unentschieden. Stehst du oben, dann gewinnst du so ein Spiel, stehst du unten, dann schaust du den Punkten hinterher, so ein deprimierter Vorsitzender Reinhard Prickler. Nach einem hoffnungsvollen Start des Anfangspaares Schlosser und Brachtel gegen Nüsslein und Stark schien die Welt noch in Ordnung. Brachtel gewann sein Spiel gegen Stark mit 3:1 und 607:577 Kegel. Schlosser dominierte die ersten beiden Sätze gegen den starken Nüsslein, musste sich jedoch gegen dessen Weltklasseleistung in den folgenden Sätzen mit 178er und 167er Bahnen geschlagen geben (609:645). Mit nur neun Kegel Rückstand und 1:1 Punkten waren die Hausherren noch im Soll. Das Mittelpaar sollte es richten, hier trafen Arnold auf Scheuring und Drexler auf Jelinek. Arnold und Drexler zur Halbzeit in Führung lies die Stimmung auf den KC Bahnen zunehmend ansteigen. Jedoch die Güßbacher mit dem längeren Atem drehten ihre Duelle und gewannen beide Punkte zur 3:1 Führung für die Gäste. Jeweils nach Sätzen ausgeglichen verlor Arnold 609:624 und Drexler 573: 594. Der Rückstand erhöhte sich auf 45 Kegel und wurde eine schwere Bürde für das Schlusspaar Zürn und Beier gegen Parkan und Jelitte.  Zürn startete hervorragend mit einer 177er Bahn und konnte fast den ganzen Rückstand egalisieren. Auch Beier konnte in der ersten Hälfte sein Spiel ausgeglichen gestalten, sodass weiter alle Chancen auf ein positives Ende vorhanden waren. Wie in den Paarungen zuvor zeigten die Güßbacher in der zweiten Hälfte das bessere Stehvermögen und nahmen glücklich aber nicht unverdient die Punkte mit nach Hause. Zürn erreichte seine persönliche Bestleistung und gewann nach Kegeln deutlich 623:565. Beier musste sich dem ausgeglichener spielenden Jelitte mit 3:1 geschlagen geben (595:618). Endstand 2:6 und 3616:3626 Kegel. Kapitän Stephan Drexler nach dem Spiel: Heute habe ich überhaupt nicht in mein Spiel gefunden, darüber bin ich sehr unzufrieden. Umso mehr ärgert es mich dass wir im Kampf um den Klassenerhalt diese vermeidbare Niederlage hinnehmen mussten.


Keine Termine