Wichtige Punkte in Sachen Klassenerhalt für die Ostälbler

Friedrichshafen2020 1

Letzte Kugel hat die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden der Partie gebracht

 

Nach Hirschau konnten die Schwabsberger auch beim zweiten Aufsteiger in Friedrichshafen erneut einen Auswärtssieg verbuchen. Ist das schon der Klassenerhalt? Rein rechnerisch sind noch acht Punkte zu vergeben und der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt bereits sieben Punkte. Fulminanter Start der Rainauer sorgte schon früh für ein positives Endergebnis, auch wenn dieses am Ende am seidenen Faden hing. Die Häfler begannen sehr offensiv mit ihren besten Spielern im Anfangspaar. Schwabsberg hatte ein glückliches Händchen und hochmotivierte Spieler beim dagegen setzen. Der letzte Wurf von Darko Lotina entschied über Sieg oder Unentschieden, da bereits die ersten vier Duelle gewonnen werden konnten, er reichte aber nur zu einem Kegelgleichstand von 3617:3617 und damit zum 5:3 Sieg für Schwabsberg. Michael Schlosser gegen Dejan Lotina und Johannes Arnold gegen Lukas Funk waren die Anfangspaarungen. Schlosser kam von der ersten Kugel an gut mit den Bahnen in Friedrichshafen zurecht, konnte sich gleich deutlich von Lotina absetzen, und gewann sein Spiel 3:1 (626:593). Arnold hatte es da schon etwas schwerer gegen den Lokalmatadoren aus Friedrichshafen, er spielte gegen Funk ausgeglichen und konnte mit einem Kegel Vorsprung den Mannschaftspunkt sichern (605:604). 2:0 Führung für Schwabsberg und 34 Kegel Vorsprung war dann schon eine Überraschung, zur Freude der Gäste. Das Mittelpaar mit den Paarungen Michael Reiter gegen Tim Brachtel und Mario Listes gegen Stephan Drexler knüpfte nahtlos an die Leistungen des Anfangspaares an. Brachtel wehrte erfolgreich die Angriffe von Reiter ab und gewann das ausgeglichene Spiel 642:637. Weniger Gegenwehr erfuhr Drexler, der gegen Listes klar mit 4:0 gewann (601:555). Mit dem Zwischenstand von 4:0 für die KC`ler und einem Polster von 85 Kegel war schon die erste Vorentscheidung gefallen. Dagegen wehrte sich aufopferungsvoll das Schlusspaar der Häfler die mit Darko Lotina und Nicolai Müller gegen Stefan Zürn und Daniel Beier antraten. Zürn erwischte einen gebrauchten Tag, fand keine Bindung zur Bahn und verlor deutlich 4:0 (637:562). Beier war da besser unterwegs, führte bereits 2:0, als ihm dann der dritte Satz hauchdünn verloren ging lief Müller zur Höchstform auf und gewann das ausgeglichene Spiel mit 591:581. Nervenaufreibender kann ein Spiel nicht laufen als diese Partie in Friedrichshafen, in dem der letzte Wurf über Sieg oder Unentschieden entscheidet, so der Tenor der Zuschauer zu dieser Begegnung.

 


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