Kann Schwabsberg seinen Heimnimbus wahren?

Damir Timo Reiner

Drei, auf die es in der Begegnung gegen den TSV 90 Zwickau sicherlich ankommen wird: Damir Cekovic, Timo Hehl und Kapitän Reiner Buschow.

Die Geduld eingefleischter Schwabsberg-Fans wurde in der laufenden Bundesligasaison bislang auf eine harte Probe gestellt. Und das gleich in zweierlei Hinsicht. Auf den ersten Auswärtssieg der Buschowtruppe wartet man immer noch gespannt, nachdem die vorhandenen Chancen in Amberg und Raindorf nicht genutzt werden konnten. Mit gerade Mal zwei Heimspielen war man bislang vom Spielplan nicht gerade sonderlich verwöhnt. Da kommt am Samstag, dem letzten Spieltag der Hinserie, die Begegnung gegen den TSV 90 Zwickau geradezu wie gerufen. Aber damit nicht genug gibt es bereits eine Woche später im Pokal gegen den ESV Lok Elsterwerda aus Brandenburg die nächste Heimpremiere im KC Kegelcenter. Der genaue Spielbeginn steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig mitgeteilt. Am 1.12., zur gewohnten Zeit kommt es dann zum Bundesligaschlager gegen den SKV RW Zerbst 1999. Zum Jahresschluss hin ist im KC Kegelcenter also noch einiges geboten. Auftakt zu der Heimserie ist die samstägliche Begegnung gegen den Bundesligaaufsteiger aus Zwickau. Die kommt für die Kegler von der Ostalb schon einer einer Zäsur gleich. Der Ausgang dieser Partie ist, mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf, von substantieller Bedeutung. Schwabsberg kann und darf sich in der aktuellen Situation zuhause keinen Punktverlust leisten, sonst steht man in der Liga ab sofort mit dem Rücken zur Wand. Der Rückrundenauftakt zuhause gegen Zerbst ist keglerisch eine der schwierigsten Übungen überhaupt und dann folgt die nicht ganz einfache Auswärtsaufgabe in Lorsch. Am Samstag heißt es also aufgepasst, denn da haben es die Ostwürttemberger noch selbst in der Hand, die richtige Richtung vorzugeben. Mit einer unrühmlichen Ausnahme hat die neu formierte Schwabsberger Mannschaft in den bisherigen Bundesligabegegnungen sehr ordentliche, zuhause sogar überragende Ergebnisse abgeliefert. Beim 1 : 7 am vergangenen Wochenende in Staffelstein hatte man gegen die Oberfranken, die in diesem Jahr keglerisch unstrittig zu den Top-Adressen in Europa zählen, allerdings  nicht die Spur einer Chance. Die Begegnung gegen Zwickau bietet die Chance zur Wiedergutmachung. Nach acht Spieltagen steht der Aufsteiger aus Zwickau mit 3 : 13 Punkten eher etwas überraschend am Ende der Tabelle. Nicht die einzige Überraschung in der bisherigen Hinserie. Zu den Aktivposten in der Mannschaft der Sachsen zählen derzeit unstrittig Lars Pansa und Florian Forster. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Keglern die in der Vergangenheit mit erstklassigen Ergebnissen überzeugen konnten. Die Gäste leiden etwas darunter, dass sie bislang die für die Bundesliga notwendige Kompaktheit vermissen ließen. Gelingt es ihnen jedoch etwas mehr Stabilität in ihr Spiel zu bringen, dürften sie für manchen Coup  gut sein.

Stimmen zum Spiel – Reiner Buschow:

„Zuhause wollen wir an unsere bislang wirklich sehr guten Leistungen anschließen. Das ist auch notwendig, wenn wir gegen Zwickau nicht in die Gefahr laufen wollen die Punkte einzubüßen. Die Erinnerung an die vergangene Spielzeit ist noch frisch.“

 


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