Versöhnlicher Ausklang der Hinrunde

Timo

Mit starken 606 Kegeln legte Timo Hehl im Heimspiel gegen den TSV 90 Zwickau den Grundstock für den wichtigen 5,5 : 2,5 Heimerfolg. Schwabsberg konnte mit diesem Erfolg seinen Heimnibus wahren.

 

Den in den letzten Wochen arg gebeutelten Erstligakeglern des KC Schwabsberg gelang mit dem 5,5 : 2,5 Heimerfolg über den Aufsteiger TSV 90 Zwickau keglerisch nicht ganz der erwartet große Wurf, zumindest aber ein versöhnlicher Abschluss der Hinrunde. Ein Ergebnis mit dem man auf heimischem Geläuf die Hinserie ohne Punktverlust überstanden und damit zumindest eine interne Zielvorgabe erreicht hat.

Obwohl Reiner Buschow und Timo Hehl in der Anfangspaarung nicht wie gewohnt ins Rollen kamen, lösten sie ihre Aufgaben gegen Lars Pansa und Ingo Penzel vorbildlich. Lars Pansa legte im dritten Satz mit einer 181’iger Bahn zwar einen furiosen Zwischensport hin, wurde im vierten Satz dann aber von dem abgeklärt agierenden Schwabsberger Kapitän geradezu klassisch ausgekontert. Buschow  machte mit 3 : 1 Satzpunkten und ausgezeichneten 615 : 589 Kegeln seinen Punkt. Ebenfalls mit 3 : 1 Punkten setzte sich Timo Hehl, starke 606 Kegel, gegen Ingo Penzel (576 Kegel) durch. Im Mitteldrittel war bei den Gastgebern etwas Sand im Getriebe. Ansonsten souverän agierend taten sich Ronald Endraß und Dietmar Brosi diesmal schwer, die 150’iger Marke zu knacken. Mit einer Neun im vorletzten Wurf und einer Fünf durch die Mitte schaffte Patrick Voigt im Schlussspurt sogar noch eine Punkteteilung gegen Ronald Endraß. Beide konnten jeweils 2 : 2 Sätze und 568 Kegel für sich verbuchen. Dietmar Brosi musste (587 Kegel) musste gegen den im Abräumen (241 Kegel) geradezu entfesselt aufspielenden Daniel Grafe passen. Der hielt mit hervorragenden 635 Kegeln und 3 : 1 Gewinnsätzen Zwickau weiter im Spiel. Mit 2,5 : 1,5 Punkten und 2376 : 2368 Kegeln war der Spielstand vor dem Schlussdrittel nahezu ausgeglichen. Dass das Ganze nicht zu einer Zitterpartie ausartete, dafür sorgten Damir Cekovic und Manuel Lallinger bereits im ersten Satz. Mit überragenden 356 Kegeln sorgten sie für ein beruhigendes Polster. Während Damir Cekovic trotz seines mit 621 Kegeln besseren Ergebnisses gegen Lars Heinig (614 Kegel) knapp den Kürzeren zog, ließ Manuel Lallinger gegen Torsten Scholle nichts mehr anbrennen. Mit vier Gewinnsätzen und 635 : 542 Kegeln sorgte er für klare Verhältnisse. Mit einer insgesamt ordentlichen Mannschaftsleistung beendete Schwabsberg damit die Hinserie. Zusammen mit Bamberg, Güßbach, Lorsch und Amberg tummelt man sich jetzt im breiten Mittelfeld der Tabelle. Mit jeweils

16 : 2 Punkten stehen Zerbst und Staffelstein auf den ersten beiden Plätzen. Überraschender Dritter sind die Chambtalkegler aus Raindorf. Am kommenden Samstag steht Schwabsberg mit der Pokalbegegnung gegen den ESV Lok Elsterwerda erneut ein Heimspiel ins Haus, bevor am ersten Dezemberwochenende der Meister aus Zerbst auf die Ostalb anreist. Spielbeginn am kommenden Samstag ist um 13.00 Uhr.      

Endstand:  5,5 : 2,5 Gesamtpunkte bei 3632 : 3524 Kegeln für den KC Schwabsberg.

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:

„Für das heutige Spiel hatten wir uns eigentlich ein deutlicheres Ergebnis ausgerechnet. Dass das nicht ganz geklappt hat war möglicherweise dem Umstand zuzuschreiben, dass wir vielleicht eine Spur zu selbstsicher waren.“


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