Schwabsberg kegelt sich den Frust von der Seele

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Dank einer überragenden Mannschaftsleistung brachten die Erstligakegler des KC Schwabsberg aus dem hessischen Lorsch die ersten Auswärtspunkte der Saison mit.  

 

Nachdem man in der laufenden Saison auf fremder Platte bis dato nicht das glücklichste Händchen bewiesen hatte, gleich zweimal wurde ein mögliches Erfolgserlebnis im letzten Moment noch aus der Hand gegeben, ließen Schwabsbergs Kegler am 11. Spieltag in Lorsch nichts anbrennen. Mit einer formidablen Leistung, Saisonbestwert: 3783 Kegel, hoben die Ostwürttemberger im hessischen Lorsch den „Hort der Nibelungen“ und transferierten diesen auf die Ostalb. Endlich ist auch auswärts der Knoten geplatzt. Dass man es drauf hat, haben die Kegler um Kapitän Reiner Buschow zuhause bereits hinreichend bewiesen. Nur auswärts, da hatte man bislang ein echtes Problem. Davon war in Lorch jedoch nichts zu spüren. Volles Risiko gehend, dem Mutigen gehört bekanntlich ja die Welt, starteten die Württemberger mit Kapitän Reiner Buschow und Timo Hehl in die Partie. Und Schwabsbergs Offensive ließ dann auch gegen die Lorscher Stefan Wernz (569 Kegel) und Frank Gutschalk (588 Kegel) absolut nichts anbrennen. Mit 

2 : 0 Punkten, 8 : 0 Gewinnsätzen und 1321 : 1157 Kegeln gelang Reiner Buschow und Timo Hehl nicht nur ein Start nach Maß, sondern geradezu ein echter Traumstart. Das Startduo präsentierte sich in überragender Spiellaune. Reiner Buschow erzielte herausragende 660 (403-257-2) Kegel, die von Timo Hehl mit 661 (414-247-0) Kegeln sogar noch knapp übertroffen wurden. Reichlich Druck entfaltete auch die Schwabsberger Mittelachse mit Melvin Rohn und Bernd Klein. Der Schwabsberger U 23-Nationalspieler zerschoss sich im ersten und vierten Satz jeweils einen Anwurf so dass er mit soliden 588 Kegeln, bei Satzgleichstand, gegen den Lorscher  Thorsten Gutschalk (603 Kegel) passen musste. In Spiellaune zeigte sich Bernd Klein dagegen gegen den Lorscher Marcel Schneider. Nach vier, auf gleichmäßig hohem Niveau absolvierten Bahnen, verbuchte auch er mit 4 : 0 Gewinnsätzen und hervorragenden 626 : 574 Kegeln bereits nach dem Mitteldrittel den alles entscheidenden Matchpoint für Schwabsberg. Der Lorscher Holger Walter lieferte sich mit dem Schwabsbergs Damir Cekovic eine ausgeglichene Partie. Bei Satzgleichstand machte am Ende aber Cekovic, dank seines mit 625 : 606 Kegeln besseren Gesamtergebnisses, den Punkt für Schwabsberg. Ein tolles und dazu völlig ausgeglichenes Match lieferten sich im zweiten Duell der stärkste Lorscher, Jochen Steinhauer und Manuel Lallinger. Im zweiten Spielabschnitt wurde Steinhauer durch Jurek Osinski, der ebenfalls auf Augenhöhe mithielt, ersetzt. Brüderlich teilten sich am Ende die beiden Lorscher, bei Satzgleichstand, den Punkt mit dem Schwabsberger Schlussmann, der wie seine beiden Kontrahenten ausgezeichnete 623 Kegel erzielt hatte. Schwabsberg zeigte sich in Lorsch von seiner allerbesten Seite und stellte die bisherige Saisonbestleistung (3783 Kegel), erzielt am 2. Spieltag im Heimspiel gegen die Nibelungen aus Lorsch, ein. Eine außergewöhnliche Leistung, denn es ist auch das mit Abstand beste Ergebnis, das eine Mannschaft in der laufenden Saison im Lorscher Kegelcenter erzielt hat. Schwabsberg geht nach diesem hochverdienten Punktgewinn mit einem guten Gefühl in die kurze Winterpause. Bereits am Samstag 05.01. steht mit dem SSV Bobingen/BY, im Achtelfinale des DKBC-Pokals, die nächste Herausforderung vor der Tür. Spielbeginn im KC Kegelcenter ist um 13.00 Uhr.       

Endstand:  1,5 : 6,5 Gesamtpunkte bei 3563 : 3783 Kegeln für den KC Schwabsberg.

Stimmen zum Spiel – Timo Hehl:

„Ein wirklich starkes Spiel, mit dem wir hoffentlich unser Auswärtstrauma endgültig abschütteln konnten. Wir haben als Mannschaft funktioniert und endlich einmal das Potential, das wir haben auf die Bahn gebracht. In der Höhe sind solche Ergebnisse nicht beliebig reproduzierbar, aber es gibt uns zumindest einen ordentlichen Rückenwind für die Aufgaben, die im kommenden Jahr noch auf uns warten.“ 


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