Im Pokalwettbewerb ist für Schwabsbergs Kegler der Weg das Ziel

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Am letzten Bundesligaspieltag überzeugte Schwabsberg, im Bild Bernd Klein, mit eine überragender Mannschaftsleistung. Gegen den SSV Bobingen will man möglichst nahtlos an die exzellenten Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen.

 

Für Schwabsbergs Erstligakegler beginnt der Spielbetrieb im neuen Jahr bereits am Samstag. Im Achtelfinale des DKBC-Pokals empfangen die Württemberger im schwäbischen Duell den bayerischen Zweitligisten SSV Bobingen (Landkreis Augsburg). Von den vier noch im Pokal verbliebenen Erstligisten müssen allein die Ostwürttemberger am kommenden Samstag, ab 13.00 Uhr, ran. Der amtierende Pokalsieger SKV RW Zerbst hat seine vorgezogene Partie gegen die „Wölfe“ aus Geiseltal-Mücheln mit einem glatten 8 : 0 bereits sicher unter Dach und Fach gebracht. Das einzige, direkte Erstligaduell im Pokalwettbewerb zwischen der Victoria aus Bamberg und den Chambtalkeglern aus Raindorf wurde auf Ende Februar verlegt. Die Gäste aus Bayern sind auf der Ostalb keine Unbekannten. Beide Teams haben bereits einige Male die Klingen gekreuzt. Letztmals Anfang August 2018 anlässlich des Bobinger „Schwarzbräupokals“. Damals im Rahmen der laufenden Saisonvorbereitung. Schwabsberg war mit Dietmar Brosi und Timo Hehl, 636 und 640 Kegel, zwar furios in das Turnier gestartet, konnte dann aber im weiteren Verlauf nicht mehr an diese wirklich hervorragenden Leistungen anknüpfen. Am Ende musste man sich mit dem zweiten Platz, hinter den heimstarken Bobingern begnügen. Mit Bobingen hat die Pokalfee den Ostwürttemberger das Wunschlos beschert. Beide Teams freuen sich gleichermaßen auf das Kräftemessen. Die Bayern sind über ein Freilos in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs gelangt. Dort allerdings gelang den Schwaben ein Achtungserfolg in Mutterstadt. Mit einem wirklich beachtenswerten 2 : 6 (3433 : 3505 Kegel, 10,5 : 13,5 Satzpunkte) machte man den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften perfekt. Man ist sich im Bobingen sehr wohl bewusst, dass man mit den Ostälblern einen der härtesten Brocken überhaupt zugelost bekommen hat, dazu noch in der Höhle des Löwen. Mit Ausnahme der äußerst unglücklichen Niederlage gegen den Meister aus Zerbst hat Schwabsberg, das in dieser Saison zuhause zu alter Stärke zurückgefunden hat, da noch keine Punkte eingebüßt. Die Bayern, die als extrem heimstark gelten, stehen derzeit mit 13 : 9 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd/West. Dabei hat man nicht nur auf heimischer Platte sondern auch auf fremden Bahnen, mit drei Auswärtserfolgen und einem Remis, durchaus erfolgreich gepunktet. Bobingen verfügt über eine durch und durch ausgeglichen besetzte Mannschaft, in der Bernd Herrmann und Marius Bäuerle (Heimschnitt: 632 Kegel) sicherlich zu den Leistungsträgern zählen. Darüber, dass diese Begegnung kein Selbstläufer wird, ist  man sich auf der Ostalb wohl bewusst. Dort sieht man die Pokalbegegnung, die man keinesfalls in den Sand setzen will, als willkommene Gelegenheit sich, vor der schweren Ligabegegnung gegen Breitengüßbach, noch einmal einem echten Härtetest zu unterziehen.   

Stimmen zum Spiel – Trainer Eugen Fallenbüchel:

„Erklärtes Ziel ist  der Einzug in das Viertelfinale. Ganz einfach wird das nicht werden, auch wenn wir aus den letzten Begegnungen ordentlich Rückenwind mitgenommen haben. Wenn wir die Saison mit einem akzeptablen Ergebnis beenden wollen, müssen wir jetzt dran bleiben.“


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