Schwabsbergs Kegler mit einem 6:2 im Viertelfinale des DKBC-Pokals

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Manuel Lallinger (im Bild) mit dem Tagesbestwert, überragende 642 Kegel und Damir Cekovic, hervorragende 629 Kegel machten den Schwabsberger Einzug ins Pokalviertelfinale perfekt.

 

Die phantastische Stimmung im KC Kegelcenter in Schwabsberg war die Würze in der Achtelfinalbegegnung zwischen dem KC Schwabsberg und dem SSV Bobingen. Keglerisch hatte das „Schwabenderby“ zwischen den Württembergern und den Bayern beileibe nicht immer das ganz hohe spielerische Niveau und dennoch erfüllte die Partie mit drei wirklich exzellenten und überaus sehenswerte Einzelleistungen: Tagesbestwert durch Manuel Lallinger mit 641 Kegeln, 637 Kegel durch Timo Hehl und 629 Kegel durch Damir Cekovic, dennoch höhere Ansprüche. Weil Schwabsberg in den ersten beiden Dritteln nicht ganz sattelfest agierte boten sich Möglichkeiten für die Gäste. Am Ende behielten die favorisierten Ostwürttemberger, mit einem hochverdienten 6 : 2, 3622 : 3389 Kegeln und 15 : 9 Gewinnsätzen, keineswegs unverdient, gegen den Zweitligisten SSV Bobingen die Oberhand. Schwabsberg ist mit diesem Erfolg einer von vier Erstligisten, die sicher im Viertelfinale des DKBC-Pokals stehen. So ganz ohne Hoffnung waren die „bayerischen“ Schwaben nach ihrem 2 : 6 (3433 : 3505 Kegel, 10,5 : 13,5 Satzpunkte) Achtungserfolg in Mutterstadt nicht auf die Ostalb angereist. Für die notwendige Unterstützung bei der Mission „Viertelfinale“ war zumindest bestens vorgesorgt. Auch der Wille, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen war bei den Gästen unstrittig vorhanden. Und so setzten sie den Gastgebern in den ersten beiden Paarungen mächtig zu. Ehe man es sich versah hatte das Startpaar der Gäste mit Wolfgang Bobinger und dem U 18 Nachwuchsmann Marius Bäuerle die ersten Satzpunkte unter Dach und Fach gebracht. Dann allerdings trumpften die Schwabsberger Klein und Hehl auf. Im Schlussspurt hatte dann allerdings Wolfgang Bobinger, bei Satzgleichstand mit 587 : 586 Kegeln, gegen den Schwabsberger Klein die Nase vorn. Auch Timo Hehl entschied sein nach Sätzen ausgeglichenes Duell sehr eindeutig, mit hervorragenden 637 : 598 Kegeln, über das Fallergebnis. Im Mitteldrittel lag Ronald Endraß gegen Tobias Stephan scheinbar sicher in Front, als der überragende 320 Kegel nachlegte und das Match mit 592 : 585 Kegeln noch nach Hause brachte. Ein eher nervenaufreibendes Duell lieferten sich Dietmar Brosi und Melvin Rohn gegen den Bobinger Bernd Herrmann. Auch hier entschied bei Satzgleichstand das mit 543 : 542 höhere Fallergebnis, diesmal jedoch zu Gunsten der Gastgeber. Im Schlussdrittel machten Damir Cekovic, der hervorragende 629 Kegel auflegte und Manuel Lallinger, der mit überragenden 642 Kegeln den Tagesbestwert erzielte, kurzen Prozess mit Julian Bäurle (531 Kegel) und Alexander Bobinger (539 Kegel). So setzte sich am Ende der Favorit dank dreier, wirklich erstklassiger Ergebnisse gegen den ausgesprochen engagiert auftretenden Zweitligisten durch. Eine Begegnung, die insbesondere in den ersten beiden Dritteln, vor allem bei den Gästen, Laune machte und so tolle Pokalstimmung im KC Kegelcenter aufkommen ließ.  

Endstand:  6 : 2 (15 : 9 Sätze, 3622 : 33389 Kegel) für den KC Schwabsberg.

Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger:

„Die Stimmung auf der Bahn hatte beinahe schon Champions League Niveau. Mit ein Verdienst der stimmgewaltigen Bobinger Anhängerschar. Das Spiel selbst ist rasch erklärt. Wir haben uns das Leben in den ersten beiden Dritteln ein bisschen selbst schwer gemacht. Kommende Woche gegen Güßbach müssen wir da noch eine Schippe auflegen.“


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