Zum Verfolgerduell reist der TSV Breitengüßbach auf die Ostalb

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Gegen den TSV Breitengüßbach heißt es für Timo Hehl und die gesamte Schwabsberger Mannschaft auf der Hut zu sein.

 

Der 12. Spieltag der 1. Kegler-Bundesliga, der erste nach der kurzen Winterpause, hält gleich zwei interessante Verfolgerduelle bereit. In Sachsen-Anhalt trifft der amtierende Deutsche Meister aus Zerbst auf den punktgleichen Verfolger, den SKC Staffelstein. Mit jeweils 20 : 2 Punkten liegen Staffelstein und Zerbst auf den Spitzenplätzen der Liga. Die Oberfranken, die mit Torsten Reiser und Marcus Gerdau zwei ehemalige Zerbster in ihren Reihen haben, haben mit den Ostdeutschen noch eine Rechnung aus der Hinserie offen. Am dritten Spieltag entführte Zerbst beide Punkte aus der Bäderstadt. Gelingt es Zerbst erneut sich gegen den unmittelbaren Konkurrenten durchzusetzen, haben die Rot-Weißen die Türe zur nächsten Meisterschaft weit aufgestoßen. Schauplatz des zweiten Verfolgerduells ist die Ostalb. Dort treffen im KC Kegelcenter der KC Schwabsberg und der TSV Breitengüßbach aufeinander. Allerdings mit gehöriger Distanz zur Tabellenspitze. Die samstäglichen Konkurrenten tummeln sich mit jeweils 10 : 12 Punkten im Mittelfeld. Den Ostwürttembergern, die im bisherigen Saisonverlauf zuhause erst einmal die Punkte den Gästen überlassen mussten und ansonsten mit sehr guten Ergebnissen zu überzeugen wussten, steht mit Güssbach eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe ins Haus. Der TSV Breitengüßbach ist mit großem Elan in die Saison gestartet und dabei zuhause mit Ergebnissen der Extraklasse aufgewartet. Eine nur allzu reichliche Kostprobe davon hat auch Schwabsberg im Hinspiel abbekommen. Beim 7 : 1 (3868 : 3667 Kegel, 17 : 7 Punkte) gab es für die Ostälbler in Oberfranken nichts zu erben. Und das obwohl man beinahe 100 Kegel mehr erzielt hat als noch im Vorjahr. Damals war man noch mit zwei Pluspunkten im Gepäck zufrieden nach Hause gefahren. Gegen die tolle Leistung der Oberfranken war an diesem Tag aber kein Kräutlein gewachsen. Nicht zuletzt aufgrund des fulminanten Starts, zu dem auch ein Heimsieg gegen Zerbst zählte, wurde der TSV in dieser Saison ganz vorne gehandelt. Nach drei teilweise unerwarteten Heimniederlagen gegen Staffelstein, Bamberg und am letzten Spieltag gegen Raindorf ist der TSV jedoch ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Schwabsberg dagegen ist gerade im Begriff, nach einem verhaltenen Start, das Feld von hinten aufzurollen.  Nach den jüngst gezeigten Leistungen müssen sich die Gastgeber nicht verstecken. Allerdings darf man auch nicht in den Fehler verfallen die Güßbacher zu unterschätzen. Ein Gegner, der trotz der Nackenschläge die er einstecken musste, sehr viel Qualität in der Mannschaft hat. Wie Schwabsberg ist auch Güßbach bestrebt, sich in der Tabelle wieder weiter nach vorne zu orientieren. Natürlich will Schwabsberg dabei auch seine zu Hause fast noch blütenweiße Weste gegen die Gäste aus Bayern behalten. Eine Konstellation, die ein packendes Bundesligamatch verspricht. Feuer war ohnehin schon immer genug in dieser Partie. Spielbeginn am Samstag ist um 14.00 Uhr.

Am 19.01. muss Schwabsberg beim Aufsteiger in Neumarkt und am 26.01. beim Vizemeister in Bamberg antreten. Zum nächsten Heimspiel wird am 02.02. der FEB Amberg erwartet.

Stimmen zum Spiel – Timo Hehl:

„Vergangene Woche im Pokal gegen den SSV Bobingen ist uns zwar nicht alles gelungen, dennoch nehmen wir aus dieser Begegnung ein gutes Gefühl in das anstehende Match mit. Güßbach ist eine harte Nuss, die es erst einmal zu knacken gilt.“