Schwabsberg vs. Breitengüßbach stand diesmal für Hochspannung pur

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Am Ende war es Manuel Lallinger dem quasi in letzter Sekunde der alles entscheidende Wurf zum hauchdünnen Schwabsberger 5 : 3 Heimerfolg über den TSV Breitengüßbach gelang.

 

Einen hochspannenden Nachmittag verlebten die Zuschauer im KC Kegelcenter. Die Erstligabegegnung zwischen dem KC Schwabsberg und dem TSV Breitengüßbach entschied sich erst mit den allerletzten Würfen zu Gunsten der Gastgeber. Die hielten sich damit für die deutliche 1 : 7 Vorrundenniederlage schadlos. Am Ende stand ein hauchdünnes 5 : 3 mit 3588 : 3584 und 11 : 13 Satzpunkten. Schwabsberg wirkte etwas indisponiert, so dass die Gäste, bei denen Christian Jelitte mit überragenden 645 Kegeln den Tagesbestwert erzielte, nicht nur zu überraschenden Möglichkeiten kamen, sondern diese auch beherzt zu nutzen wussten. Schwabsberg wankte zuhause erstmals wie ein angeschlagener Boxer, fiel aber nicht und am Ende kam man, ansonsten unbeschadet, gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon. Breitengüßbach ging die Partie gegen die Ostwürttemberger offensiv an, verbunden mit der Hoffnung, diese auf dem falschen Fuß zu erwischen. Zoltan Hergeth gegen Schwabsbergs Kapitän Reiner Buschow und Christian Jelitte gegen Timo Hehl, das waren die Pärchen des ersten Drittels. Weil Buschow sein erstes Räumen nicht wie gewohnt durchbrachte machte sein Güßbacher Dauerkonkurrent den ersten Punkt. Im weiteren Spielverlauf ließ Schwabsbergs Kapitän aber nichts zählbares mehr zu. Mit 3 : 1 Gewinnsätzen und 604 : 558 Kegel gelang ihm der erste Punkt für die Gastgeber. Ein Match auf spielerisch sehr hohem Niveau lieferten sich Timo Hehl und Güßbachs Topscorer Christian Jelitte. Nach anfänglichem Rückstand machte Hehl den verlorenen Boden rasch wieder gut und lag vor dem letzten Räumen sogar deutlich in Front. Dann allerdings räumte der Güßbacher mit einem überragenden 72’iger Durchgang gewaltig auf. Bei Satzgleichstand holte er mit überragenden 645 : 630 Kegeln einen wichtigen Punkt für sein Team. Im Mitteldrittel wurde Ronald Endraß, dem nichts so richtig gelingen wollte,  nach zwei Bahnen durch Melvin Rohn ersetzt. Der legte starke 301 Kegel nach, konnte aber gegen den mittlerweile auf Touren gekommenen Christian Rennert nichts mehr ausrichten. Recht eindeutig, mit 4 : 0 Satzpunkten und 618 : 555 Kegel sammelte Rennert einen weiteren Punkt für die Oberfranken ein. Dietmar Brosi schwächelte zwar etwas auf der Startbahn gegen Mario Nüßlein, nahm dann aber das Heft des Handelns fest in die Hand. Mit 3 : 1 Satzpunkten und 611 : 570 Kegeln sicherte er sich seinen Punkt. Nicht wie gewohnt fand die Schwabsberger Schlusspaarung mit Damir Cekovic und Manuel Lallinger ins Spiel. Weil vieles Stückwerk blieb konnten Robin Parkan und Tobias Stark die Begegnung nahezu bis zum Ende völlig offen gestalten. Mit seinem drittletzten Wurf führte Manuel Lallinger allerdings die Entscheidung herbei. Sein Handneuner brachte die alles entscheidenden Kegel. Der Wurf erwies sich als das Zünglein an der Waage das nun zu Gunsten der Gastgeber ausschlug. Spiel und Sieg für den Lallinger; bei Satzgleichstand aufgrund der mit 595 : 585 besseren Gesamtkegelzahl. Damir Cekovic tat sich diesmal gegen den gut aufgelegten Güßbacher Robin Parkan schwer und der holte sich auch prompt, mit 3 : 1 Gewinnsätzen und ansprechenden 608 : 593 Kegeln, den dritten Mannschaftspunkt für sein Team.        

Endstand:  5 : 3 Gesamtpunkte bei 3588 : 3584 Kegeln für den KC Schwabsberg.

Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger:

„Bei uns waren heute einige, mich eingeschlossen, mit dem Kopf nicht so richtig auf der Bahn. Das müssen wir bis zum kommenden Wochenende, wenn wir in Neumarkt antreten müssen, abstellen.“


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