Beim 7:1 Heimerfolg glänzte die Victoria mit Saisonbestwert

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Damir Cekovic gelang mit überragenden 650 Kegeln der Schwabsberger Ehrenpunkt beim 1 : 7 in Bamberg.

 

Nicht gänzlich ohne Hoffnung hatten sich Schwabsbergs Kegler auf den Weg nach Oberfranken gemacht. Am Ende hätte die gezeigte Leistung in so mancher Begegnung auch gereicht, um den Dom-Städtern die Punkte abzuknöpfen. Nicht so am Samstag. Da präsentierte sich die Victoria im alten Glanz. Mit einer tollen Heimleistung, der besten in der laufenden Saison, zwangen sie den Herausforderer von der Ostalb in die Knie. Die Dominanz der Gastgeber war eindeutig. Diesmal ohne einen Schwachpunkt agierend, mit gleich sechs Ergebnissen zwischen 620 und 657 Kegeln, waren die Oberfranken gegenüber den letzten Spielen nicht mehr wiederzuerkennen. Eine Situation in der Schwabsberg am Ende Tribut zollen musste  und das obwohl man durchaus ansprechende 3662 Kegel erzielt hatte. Die Leistung der Gastgeber, die mit 3835 Kegeln Saisonbestwert erzielten, war damit jedoch nicht zu toppen. Bambergs Starttrio mit Christopher Wittke (635 Kegel), Christian Wilke (648 Kegel) und Steffen Seidelmann (620 Kegel) spielte wie aus einem Guss. So richtig konnte da  bei Schwabsberg nur Kapitän Reiner Buschow mithalten und selbst der hatte mit hervorragenden 628 Kegeln gegen den Bamberger Wittke noch das Nachsehen. Melvin Rohn ließ auf der zweiten, einer 135’iger Bahn, zu viele Kegel liegen, so dass er sich am Ende mit 599 Kegeln zufrieden geben musste. Dietmar Brosi (579 Kegel) knöpfte seinem Kontrahenten Steffen Seidelmann zwar beim Spiel in die Vollen knapp dreißig Kegel ab, musste aber dem überragenden Räumspiel des Bambergers (244 Kegel) den erforderlichen Tribut zollen. Damit ging die erste Spielhälfte mit 3 : 0 Punkten, 1903 Kegeln und 11 : 1 Satzpunkten an Bamberg. Ein Ergebnis, das kaum hätte deutlicher ausfallen können. Im zweiten Spielabschnitt kam Schwabsberg durch Damir Cekovic zwar noch zum Ehrenpunkt, mehr ließen die Gastgeber im Schlussakkord dann aber doch nicht zu. Dominik Kunze, der mit überragenden 657 Kegeln den Partiebestwert erzielte, zeigte sich auch diesmal in blendender Spiellaune, so dass Timo Hehl, der bei Halbzeit durch Ronald Endraß (325 Kegel) ersetzt wurde, mit ausgezeichneten 612 Kegeln das Nachsehen hatten. Damir Cekovic startete mit furiosen 358 Kegeln gegen Sebastian Rüger. Der konterte prompt im zweiten Spielabschnitte mit 331 Kegeln. Nach Sätzen ausgeglichen machte am Ende der Schwabsberger mit überragenden 650 : 631 Kegeln das Rennen. Bambergs Florian Fritzmann spielte auch gegen Bernd Klein wie aus einem Guss. Mit etwas mehr Fortune beim Spiel in die Vollen hätte der Schwabsberger, der mit 3 : 1 Gewinnsätzen den Kürzeren zog, die Partie aber völlig offen gestalten können. So musste aber auch er Bambergs Topscorer, der überragende 644 Kegel erzielte, seinen Tribut entrichten. Schade für ihn, dass er wie zuvor schon Melvin Rohn, mit 599 Kegeln haarscharf an der 600’er Marke scheiterte. Dank einer famosen Bamberger Leistung blieben die beiden Spielpunkte völlig verdient in Oberfranken.    

Endstand:  7 : 1 Gesamtpunkte bei 3835 : 3662 Kegeln für Victoria Bamberg.

Stimmen zum Spiel – Trainer Eugen Fallenbüchel:

„Insgeheim haben wir uns durchaus realistische Chancen ausgerechnet. Es war aber klar, dass Bamberg mit einer völlig anderen Einstellung in die Begegnung gehen wird. Prompt haben die Gastgeber auch keine einzige Schwachstelle offenbart. Mit unserer Leistung bin ich nicht ganz zufrieden. Unterm Strich haben da 40, durchaus machbare Kegel gefehlt.“


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