Ein Verfolgerduell, in dem auch ein langer Atem nichts nützt

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Damir Cekovic, überzeugte in den letzten Wochen mit brillanten Leistungen. An diese möchte er im Heimspiel gegen die Chambtalkegler nur allzu gerne anknüpfen.

Ein bislang noch offenes Fragezeichen hat sich für die Erstligakegler des KC Schwabsbergs am vergangenen Wochenende aufgelöst. Der Gegner im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs steht fest. Es ist der Zweitligist TSG Kaiserslautern. Am 23.03. müssen die Kegler von der Ostalb in der Pfalz, ganz in Sichtweite zum legendären Betzenberg, antreten. Es ist im Pokal bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Teams. Keine ganz einfache, aber eine durchaus lösbare Aufgabe. Die Beantwortung der zweiten Frage erfolgt zeitnah, am kommenden Samstag, den da wird sich klären, ob man sich im Verfolgerduell: Vierter gegen den Tabellendritten, gegen die Chambtalkegler aus Raindorf, für die aus Schwabsberger Sicht völlig unnötige Vorrundenniederlage revanchieren kann. Das Hinspiel am 7. Spieltag, hatte für Schwabsberg den Charakter eines Schicksalsspieles. In Front liegend wurde das Match im Schlussspurt aus der Hand gegeben (6 : 2, 3623 : 3574 Kegel, 12,5 : 11,5 Satzpunkte). Die unmittelbare Folge: mit vier Auswärtsniederlagen, davon zwei vermeidbaren, in Amberg und Raindorf, hatte man kurzzeitig unmittelbaren Kontakt zu den Abstiegsplätzen. Die Begegnung hatte auch eine Zäsur zur Folge. In der Folge besann sich die Mannschaft auf ihre spielerischen Qualitäten und arbeitete sich mit konstanten Leistungen stetig nach vorne. Mehr als der vierte Tabellenplatz ist in dieser Saison für die Ostwürttemberger aber dennoch nicht mehr drin. Die Gäste aus der Oberpfalz indes sind die Überraschung der Saison. Mit 22 : 8 Punkten und einem sicheren dritten Tabellenplatz in der Tasche, spielt der Aufsteiger der vergangenen Saison, auch in der laufenden Spielzeit wieder ganz vorne mit. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Oberpfälzer als Neuling einen hervorragenden vierten Platz belegt. Derzeit liegt Raindorf, für die nachfolgenden Teams bereits uneinholbar, auf dem dritten Tabellenplatz. Der verdiente Lohn dafür, dass man seine Chancen beim Schopf ergriffen hat und auch zu nutzen wusste. Mit dem Ex-Singener Daniel Schmid (Gesamtschnitt: 619 Kegel) konnte Raindorf den Abgang des Tschechen Radek Hejhal, der in der Sommerpause zum SKC Staffelstein wechselte, kompensieren zumal dessen Landsmann Milan Svoboda (Gesamtschnitt: 628 Kegel) eine wirklich überragende Saison spielt. Auswärts wie zuhause mussten die Gäste jeweils erst zweimal Federn lassen. Für Schwabsberg heißt das also auf der Hut zu sein, denn kommen die Gäste erst einmal ins Rollen, sind die nur sehr schwer aufzuhalten. Ein Blick in die Tabelle reicht aus, um zu sehen, dass den Ostwürttembergern mit den Chambtalkeglern eine recht anspruchsvolle Aufgabe ins Haus steht. Auch wenn es in der Begegnung eigentlich um nichts mehr geht, so will doch keines der beiden Teams dieses Spiel als Verlierer beenden.

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:

„In der Hinrundenbegegnung sah es lange Zeit für uns sehr gut aus. Leider haben wir uns im Schlussdrittel dann doch noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Die Raindorfer haben eine tadellose Saison gespielt und dabei die sich bietenden Chancen konsequent genutzt. Dass dabei mitunter Fortuna ihre Hände mit im Spiel hatte, gehört dazu.“


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