Der SKC Staffelstein, eine besondere keglerische Herausforderung

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Gegen den SKC Staffelstein heißt es für Schwabsberg Flagge zeigen. Der Schlüssel zum Erfolg: mannschaftliche Geschlossenheit auf höchstem Niveau.

 

Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der KC Schwabsberg am kommenden Samstag den Tabellenzweiten SKC Staffelstein. Die wichtigste Info für die Zuschauer vorab. Spielbeginn im KC Kegelcenter ist bereits um 12.00 Uhr. Mit von der Partie: Deutschlands bester Kegler. Bei den Oberfranken spielt der Ex-Zerbster Marcus Gerdau eine überragende Saison. Sein Gesamtschnitt: 654 Kegel. Zuhause hat er dabei durchschnittlich 662 Kegel und auswärts 645 Kegel pro Spiel zu Fall gebracht. In seinen bislang 13 Bundesligaeinsätzen blieb er ohne Niederlage. Damit ist er auch in dieser Hinsicht der erfolgreichste deutsche Kegler schlechthin. Da Gerdau vorzugsweise eher im vorderen bzw. im Mitteldrittel zum Einsatz gelangt sollte man sich also sputen, will man nichts Entscheidendes verpassen. In der Partie gibt es zudem ein Wiedersehen mit Mathias Dirnberger und Alexander Stephan. Die hat man auf der Ostalb noch bestens in Erinnerung. Ein hartes Stück Arbeit das da auf Reiner Buschow & Co. wartet. Der SKC Staffelstein hat seine Mannschaft in den letzten Jahren sukzessive verstärkt. Im vergangenen Sommer mit Mathias Dirnberger und dem Ex-Raindorfer Radek Hejhal. Beide sind als Stammspieler aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.  Von der Spielstärke agieren die Adam-Riese-Städter auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer RW Zerbst, auch wenn man von den beiden Schlüsselbegegnungen gegen die Sachsen-Anhaltiner keine für sich verbuchen konnte. Allein die Platzierungen in der aktuellen Bundesligarangliste geben Aufschluss über die Spielstärke der Gäste. Mit Marcus Gerdau, der unangefochtenen Nr. 1, Mathias Dirnberger (629 Kegel) und Radek Hejhal (622 Kegel) haben sich da gleich drei Staffelsteiner Akteure unter die aktuelle Top Ten geschoben. Mit bislang 28 : 4 Punkten steht Staffelstein unangefochten auf Tabellenplatz zwei. Sollte es nicht noch eine kleine Überraschung geben, werden die Oberfranken die Spielzeit als Vizemeister beenden. Besondere Würze verleiht dem 17. Spieltag der Umstand, dass auch Tabellenführer Zerbst in Bamberg eine nicht gerade einfache Aufgabe zu bewältigen hat. Vielleicht wird es nach 13 Meisterschaften in Folge doch noch einmal richtig eng für den amtierenden Deutschen Meister? Zwei Partien also, die sich als  Zünglein an der Waage entpuppen könnten. Schwabsberg hat in dieser Saison zu alter Heimstärke zurückgefunden. Mit einer bislang nahezu makellosen Heimbilanz muss man sich nicht gerade vor den Gästen verstecken. Vor allem wenn man im Detail darum weiß, wie diese Bilanz zustande gekommen ist. Einziger Malus, der mehr als unglückliche Punktverlust gegen den amtierenden Deutschen Meister. Schwabsberg geht mit dem Wissen in die Partie, dass man gegen diesen hochkarätigen Gegner nur mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf allerhöchstem spielerischem Niveau zum Erfolg kommt. Zumal die Gäste keineswegs in den Fehler verfallen werden, die Gastgeber zu unterschätzen. Man darf gespannt sein, ob es den Ostwürttembergern gelingt die souveränen Leistungen aus den letzten Heimspielen gegen den Tabellenzweiten aus Bad Staffelstein zu wiederholen. Ein weiterer Umstand, der diesem Match den Reiz des Besonderen verleiht.

Stimmen zum Spiel – Kapitän Reiner Buschow:

„Das Hinspiel hatte mit 1 : 7 einen recht einseitigen Verlauf, weil Staffelstein einen wirklich brillanten Tag erwischt hatte. Am Samstag werden die Karten neu gemischt. Gelingt es uns auf heimischem Geläuf unser Spiel durchzubringen, wird es für jeden Gegner sehr schwer.“  


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