Schwabsberg's Kegler waren dem Serienmeister nicht gewachsen

Bild Zerbst 2019

Schwabsberg's neuformierter Kader konnte von Zerbst nichts zählbares mit nach Hause bringen, dennoch geht man mit Zuversicht in das nächste Spiel

 

Eine deutliche Niederlage mussten die Kegler um Stephan Drexler in Zerbst mit 8 : 0  Mannschaftspunkten und 3899 : 3585 Kegel hinnehmen. Den Weltklasse-leistungen von 681, 673 und 663 Kegeln konnten die noch teils unerfahrenen Schwabsberger Kegler nichts entgegensetzen. Im Startpaar trafen Stephan Drexler (622) und Tim Brachtel (597) auf Manuel Weiss (681)  und Mathias Weber (663), während Drexler sich 60 Wurf ein spannendes Duell mit Weiss lieferte, kam Brachtel nicht sofort ins Spiel und musste Weber ziehen lassen.    2 : 0 MP und 1344 : 1219 standen nach der Startpaarung an der Anzeigentafel. In der Mittelpaarung hatten es Johannes Arnold (569) und Michael Schlosser (575) mit Thomas Schneider (628) und Florian Fritzmann (611) zu tun, hier merkte man nicht nur auf Schwabsberger Seite dass Nerven im Spiel waren, denn auch der Nationalspieler Fritzmann lieferte alles andere als eine souveräne Lesitung ab. Hätte Schlosser auch den möglichen 2. Satzpunkt für sich entschieden, wäre durchaus ein Mannschaftspunkt greifbar nahe gewesen. Ein entscheidender Wurf veränderte jedoch Schlossers Spiel zugunsten von Fritzmann. Vor dem Schlussdrittel war die Entscheidung schon deutlich gefallen, es stand 4 : 0 MP und 2583 : 2363 Kegel. Dass es noch schlechter für die Schwabsberger kommen sollte, war der Weltklasseleistung dem Zerbster Neuzugang Igor Kovacic zu verdanken, auch er ging nervös in die Begegnung, hatte aber zum Schluss 673 Kegel auf der Anzeige stehen. Sein Gegenspieler Stefan Zürn hatte 30 Wurf mit der neuen Aufgabe Bundesliga und Weltklassegegner zu kämpfen, war dann ab der 2. Bahn wieder Herr seines Wurfes und schloss sein Spiel mit hervorragenden 608 Kegeln ab. Im 2. Schlussduell hatte es Daniel Beier (614) mit dem Ex-Schwabsberger Jürgen Pointinger (643) zu tun, hier sah man ein ausgeglichenes Spiel, das Pointinger mit einer 177er Bahn letztendlich für sich entscheiden konnte.

Stimmen zum Spiel – Mannschaftsführer Stephan Drexler:

Wir hatten uns den einen oder anderen Satzpunkt mehr erhofft, sind dennoch mit dem Spielverlauf nicht unzufrieden und können der anstehenden Aufgabe zuversichtlich entgegen sehen.