Chancenlos und bedient musste man die Heimreise aus Oberfranken antreten

Bild Staffelstein

In Staffelstein gab es für die Schwabsberger Kegler nichts zu holen

 

Deutlicher konnte das Spiel für die Staffelsteiner nicht ausgehen, ein 8:0 gegen die harmlosen Schwabsberger Kegler stand zum Schluss auf der Anzeigentafel. Wie erwartet zeigten die Mannen um Torsten Reiser durchweg starke bis weltklassereife Leistungen. Auf der 3. Bahn brillierte Uros Stoklas mit 207 Kegeln (120 in die Vollen und 87 im Abräumen) Gesamt 668 Kegel. Im Schlusstrio war es Marcus Gerdau, der mit 681 ein weiteres Highlight setzte. Hatte man im Schwabsberger Lager vor Spielbeginn noch die Hoffnung einen Mannschaftspunkt zu erringen, waren diese Träume schon bald ausgeträumt. Das Spiel wurde von Dirnberger, Hehl und Stoklas von Seiten der Staffelsteiner eröffnet, Schwabsberg stellte Schlosser, Brachtel und Arnold dagegen. Sehr verhalten begann Schlosser gegen Dirnberger und musste die ersten beiden SP abgeben. Mit einem Zwischenspurt im 3. Satz konnte er sich wieder ins Spiel bringen, dennoch reichte es zum Schluss nicht für einen MP (3:1 SP 595:569 Kegel).  Brachtel kam gut aus den Startlöchern und konnte sein Spiel mit einer 179er Bahn eröffnen und den ersten Satzpunkt für Schwabsberg erkämpfen. Der routinierte Hehl ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und holte sich die weiteren drei Bahnen (3:1 SP 634 : 595 Kegel) Die dritte Paarung Stocklas gegen Arnold glich den beiden Anderen, auch hier endete das Spiel mit 3:1 und einer deutlichen Kegeldifferenz (668:563). Zur Halbzeit stand es 3:0 und 1897:1727 Kegel für die Hausherren. In der zweiten Hälfte kam es noch heftiger für die Mannen um Stephan Drexler, die aus den 3 Paarungen nur 1 SP erringen konnten. Gerdau gegen Zürn 4:0 und 681:593 Kegel, Reiser gegen  Drexler 4:0 und 620:541 Kegel und Benedik gegen Beier 3:1 und 632:596 Kegel. Endstand 8:0 MP und 3830:3457 Kegel. Heute haben wir eine eklatante Auswärtsschwäche gezeigt, die sich so nicht wiederholen darf, wenn man den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga schaffen will, so Vorstand Reinhard Prickler