Schwabsberg verlor 2,5:5,5 gegen die Oberfranken äußerst knapp

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 Denkbar knapp konnten die Bamberger mit zwei Punkten die Ostalb verlassen.

 

Mit etwas Glück wäre trotz der deutlichen Kegeldifferenz ein unentschieden möglich gewesen. Bamberg stellte respektlos, total offensiv gegen Schwabsberger auf, die diese Herausforderung mit einem stark aufspielenden Anfangspaar annahmen. Um ein Haar wäre Schwabsberg mit 2:0 in Führung gegangen, da sah man schon sehr nachdenkliche Gesichter in den Bamberger Reihen. Das Gesamtergebnis von 3655:3778 sprach dann aber eine deutliche Sprache zugunsten der Gäste. Schwabsberg begann mit Prickler und Brachtel, Bamberg mit Müller und Hejhal. Sehr ausgeglichen gestaltete Prickler sein Spiel und erkämpfte für seine Mannschaft mit einem Unentschieden einen halben Mannschaftspunkt (593:593). Brachtel hingegen marschierte mit der Tagesbestleistung von 656 Kegeln seinem Gegner Hejhal davon, bevor der auf seiner letzten Bahn mit 186 Kegel seine ganze Klasse aufblitzen ließ und satzpunktmäßig ausgleichen konnte, aber am Ende nur 628 Kegel auf der Anzeige stehen hatte. Zwischenstand 1,5:0,5 Mannschaftspunkte und 1249:1221 Kegel. Auf den KC Bahnen war die Stimmung gut und es roch nach einer Sensation. Das Mittelpaar mit Arnold und Drexler bekam es mit Kunze und Barth zu tun. 28 Kegel Vorsprung standen auf der Anzeigentafel, das zu verteidigen, war nun die Aufgaben der Schwabsberger. Während Arnold zwar gut begann, knapp den ersten Satz verlor, konnte er in den folgenden Sätzen sein Räumspiel nicht umsetzen und verlor am Ende deutlich mit 0:4 sein Spiel an Kunze (565:624). Das zweite Duell verlief da weitaus spannender zwischen Drexler und Barth, die zur Hälfte ein ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau austrugen. Die Sätze 3 und 4 waren hart umkämpft und hatten mit Barth einen glücklichen Gewinner, der jeweils mit einem Kegel Vorsprung mit 3:1 und 635:639 Kegel den Mannschaftspunkt für die Oberfranken erspielen konnte. Ein weiterhin offenes Spiel mit 1,5:2,5 Mannschaftspunkten und 2449:2484 Kegel, so ganz im Sinne der Zuschauer auf den KC Bahnen. Zürn und Beier gegen Wilke und Wittke waren nun die Akteure, die die Entscheidung herbeiführen mussten. Zürn tat sich gegen den Nationalspieler Wilke schwer und verlor deutlich mit 0:4 und 575:649 Kegel. Beier hingegen stemmte sich gegen den anstürmenden Wittke, erspielte 2,5 Satzpunkte und einen weiteren Mannschaftspunkt für Schwabsberg (631:645). Am Ende waren dann doch 123 Kegel mehr auf der Habenseite von Bamberg, die dadurch ihrer Favortienrolle gerecht wurden und verdient die beiden Punkte mit nach Hause nehmen konnten. Lange konnten wir mit dem Favoriten mithalten und hätten mit etwas Glück auch ein Unentschieden erreichen können. Daran wollen wir anschließen, wenn nächsten Samstag das Rückspiel der Champions-League gegen KK Neumarkt ansteht, so Kapitän Stephan Drexler nach dem Spiel


19 Jan 2020;
11:30AM - 03:00PM
Frauen - Verbandsliga Württemberg
19 Jan 2020;
03:00PM - 06:30PM
Gemischt - Bezirksklasse C Süd Ostalb Hohenlohe