Für Schwabsbergs Kegler wird das Gastspiel in der Oberpfalz kein Frühlingsspaziergang.

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Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen wird’s schon brauchen,

wenn Niederbayer Manuel Lallinger mit seinem KC Schwabsberg beim Aufsteiger FEB Amberg in der Oberpfalz zu Gast ist.

 

Die Verschnaufpause am 15. Spieltag hat Schwabsbergs Keglern, nach den eher stressigen Wochen zuvor, sichtlich gut getan. 22 Spiele haben die Ostwürttemberger seit Saisonbeginn bereits auf dem Buckel und es werden wohl noch einige mehr werden. In der Liga stehen noch drei Begegnungen an, am kommenden Wochenende in Amberg, dann zuhause gegen Kipfenberg. Am letzten Spieltag sind die Schwaben beim Vizemeister in Bamberg zu Gast. Hinzu kommt das Champions League Finalrundenturnier am Osterwochenende und nachdem man im Pokalwettbewerb ebenfalls noch vertreten ist drohen auch dort noch bis zu drei Begegnungen. Ein absolutes Mammutprogramm also, das es für Kapitän Reiner Buschow & Co. bis zum Saisonende noch zu bewältigen gilt.  In der Liga haben sich, eigentlich überraschend früh, die meisten Teams bereits einsortiert. Für Schwabsberg wird in der Endabrechnung diesmal wohl kaum mehr als ein fünfter Platz herausspringen, weil die Patzer zu Hause gegen Lorsch und in Raindorf nicht mehr reparabel erscheinen. Ganz im Gegensatz dazu hat man auf internationaler Bühne bislang alles abgeräumt, was es abzuräumen galt. Um den Jahreswechsel, hat die extreme Doppelbelastung ihren Tribut gefordert und wichtige Punkte wurden verspielt. Spannend bleibt es in der Liga am Tabellenende, da kämpfen Amberg und Kipfenberg, nur durch einen Punkt getrennt, ums nackte Überleben. Spannend könnte es auch noch im vorderen Tabellendrittel werden. Dort lauert Staffelstein wie die Spinne im Netz auf einen Ausrutscher von Vizemeister Bamberg. Patzen die Bamberger im Schlussspurt könnten die Adam-Riese-Städter, rein rechnerisch sogar noch auf Rang zwei vorrücken. Für Abonnementmeister RW Zerbst ist die Meisterschaft gelaufen. Die einzige Frage die sich für die Sachsen-Anhaltiner stellt, ist die, ob es im 13. Anlauf endlich gelingt die Deutsche Meisterschaft zu Null zu erreichen. Was also den Spitzenplatz anbelangt, hält sich der Spannungsfaktor wie schon in den Vorjahren in eher bescheidenen Grenzen. Von Abstiegssorgen nicht geplagt wird Schwabsberg in den kommenden beiden Begegnungen dennoch hautnah mit diesem Thema konfrontiert. Die nächsten Gegner in der Liga heißen FEB Amberg und KRC Kipfenberg. Beide Teams werden in den verbleibenden drei Spielen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um noch den Hals aus der Schlinge zu ziehen. Die Ostwürttemberger dürfen sich da schon einmal auf zwei Spiele einstellen, in denen es mit harten Bandagen zur Sache geht. Das Hinspiel gegen die FEB’ler auf der Ostalb endete mit einem 6 : 2 Heimerfolg (3649 : 3508 Kegel). Zuhause konnte der Aufsteiger aus der Oberpfalz zwar erst zwei Begegnungen auf der Habenseite verbuchen, so richtig leicht gemacht hat er es aber den Gästen bislang noch nicht. Als Lohn winken dem Sieger dieser Partie zwei Punkte, soviel ist sicher. Fest steht aber auch, dass man die nicht am Autoschalter ausgehändigt kriegt, sondern sich sauer verdienen muss. Eine Feststellung, die für beide Mannschaften Gültigkeit hat.    

Stimmen zum Spiel – Mathias Dirnberger:

„In Amberg haben wir ein hartes Stück Arbeit vor uns. Wenn wir das Potential, das in der Mannschaft steckt, abrufen können, besteht kein Grund zu übertriebenem Pessimismus. Mit Blick auf das Pokalspiel in Unterharmersbach am kommenden Wochenende ist Amberg ein idealer Gegner.“


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