Kipfenberg fehlte bei der 5 : 3 Niederlage auf der Ostalb, trotz teilweise
überragender Leistungen, etwas die Konstanz.

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Manuel Lallinger brachte mit hervorragenden 638 Kegeln
den 5 : 3 Erfolg im letztenHeimspiel der Saison gegen
den KRC Kipfenberg in trockene Tücher.
  In Schwabsberg wird Jugendarbeit ganz groß geschrieben.
Kegelanfänger mit den Profis auf „du und du“. Im letzten
Heimspiel der Saison durften die Kleinsten bei den ganz 
Großen direkt hinter die Kulissen schauen.

 

Kipfenberg hatte sich für sein Gastspiel auf der Ostalb einiges vorgenommen. Zumindest einen Punkt wollten die Oberbayern mit nach Hause nehmen. Eine Rechnung die beinahe auch aufgegangen wäre. Am Ende war es Manuel Lallinger, der den Gästen einen dicken Strich durch ihre Rechnung machte, weil er  nicht zuließ, dass auch das vierte Ass, das Kipfenbergs Chefstratege Alexander Stephan aus dem Ärmel zauberte, zum Stich kam. Die Leistung bei den stark abstiegsgefährdeten Bayern hat ebenso gestimmt wie bei den Gastgebern. Die Ostwürttemberger gefielen beim 5 : 3 (3668 : 3581 Kegel) nach längerer Durststrecke erstmals wieder mit einer soliden und in sich geschlossenen Mannschaftsleistung. Eine Erkenntnis dieser Begegnung ist sicherlich, dass die Marktstädter mit ähnlich engagierten Leistungen von Beginn an, wohl kaum in die aktuell bedrohliche Situation geraten wären. Bezeichnender Weise waren es nämlich die Gäste, die mit Dietmar Brosi, Tagesbestwert mit 648 Kegel, und Alexander Stephan (641 Kegel) die überragenden Akteure der Partie stellten.  

Starker Auftakt der Gäste

Reiner Buschow und der Kipfenberger Dietmar Brosi lieferten sich im Startdrittel ein fantastisches Duell. Nach drei Sätzen führte der Schwabsberger zwar nach Punkten, nach Kegeln aber lagen die Kontrahenten gleichauf. Die Entscheidung in diesem packenden Match fiel elf Wurf vor Spielende. Nachdem Schwabsbergs Kapitän bereits seinen Anwurf versemmelt hatte, zeitigte auch der nachfolgende „Reparaturwurf“ nicht den gewünschten Erfolg. Eine unerwartete Chance die sich der Kipfenberger Brosi nicht entgehen ließ und sich prompt mit brillanten Räumwürfen vom Acker machte. Mit seinerseits überragenden 648 : 619 Kegeln gelang ihm bei Satzgleichstand der erhoffte Punktgewinn für seine Mannschaft. Nachwuchsmann Andreas Bayer (567 Kegel) stand gegen Schwabsbergs Philipp Vsetecka auf verlorenem Posten, obwohl der mit 605 Kegeln einen eher moderaten Auftritt hatte. Dennoch erzielte der Vsetecka mit 4 : 0 Gewinnsätzen eine makellose Bilanz. Die Gäste gaben sich indes durchaus zufrieden. Ihre Rechnung war mit 1 : 1 Mannschaftspunkten und einem mehr als moderaten Rückstand von nur neun Kegeln (1224 : 1215) zunächst einmal voll und ganz aufgegangen.

Kipfenberg bleibt auf Tuchfühlung

Das Mitteldrittel der Partie, nahezu ein Spiegelbild des vorangegangenen Doppels.

Marcel Volz, der auf der Schlussbahn noch einige wertvolle Kegel liegen ließ, setzte sich mit 4 : 0 Gewinnsätzen und starken 601 : 543 Kegel gegen Fabian Lange bzw. den zur Halbzeit ins Spiel gekommenen Mario Strauß durch. Mathias Dirnberger (607 Kegel) und Michael Niefnecker lieferten sich einen absolut sehenswerten Schlagabtausch. Die Matchentscheidung fiel mit dem allerletzten Wurf des Schlusssatzes. Den konnte der Kipfenberger, keineswegs unverdient, mit 157 : 156 Kegeln zu seinen Gunsten entscheiden. Mit 2,5 : 1,5 Gewinnsätzen und ausgezeichneten 622 Kegeln hielt er die Bayern weiter im Rennen, in dem Schwabsberg, obwohl bei 2 : 2 Mannschaftspunkten noch nichts entschieden war, mit  2432 : 2380 Kegeln allerdings nun schon etwas deutlicher die Nase vorn hatte.

Lallinger sorgt für klare Verhältnisse

Damir Cekovic startete gegen seinen Ex-Mannschaftskameraden Alexander Stephan furios mit einer 168’iger Bahn. Die konterte der Kipfenberger prompt und setzte überdies noch einen Kegel drauf. Danach ließ Kumpel „Axel“, der mit 154, 169, 152 und 166 Kegeln eine sehr ausgeglichene Partie ablieferte nichts mehr anbrennen. Hochverdient strich Alexander Stephan mit 3 : 1 Satzpunkten und seinerseits überragenden 641 : 598 Kegeln einen weiteren Satzpunkt für Kipfenberg ein.

Dass es für seine Schwabsberger zum „Happy End“ reichte, dafür sorgte in gekonnter Manier Manuel Lallinger. Mit 162, 160, 157 und 159 Kegeln spielte er eine wirklich hervorragenden Partie. So gab er mit seinen sehenswerten 638 Kegeln nicht nur den Schwabsberger Partiebestwert vor, sondern hielt auch den Kipfenberger Michael Schobert (560 Kegel), der immer für eine Überraschung gut ist, erfolgreich auf Distanz. Ein Ergebnis mit dem er nicht nur ein dickes Ausrufezeichen unter die mit 3668 : 3581 Kegeln insgesamt ansprechende Schwabsberger Mannschaftsleistung setzte, sondern überdies die Entscheidung in der ausgesprochen spannenden Begegnung herbeiführte. Ein verdientes 5 : 3 über eine Gästemannschaft, die keineswegs wie ein Abstiegsaspirant aufspielte.    

Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger:

„Heute war sie halt wieder da, diese Lockerheit, die ich nun einmal brauche um meine Ergebnisse zu erzielen. Aber so ist das halt, manchmal gehst du völlig entspannt in so eine Partie und dann läuft es von Anfang an richtig gut.“


29 Sep 2018;
10:30AM - 02:00PM
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29 Sep 2018;
02:00PM - 05:30PM
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29 Sep 2018;
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Frauen - Verbandsliga Württemberg