Schwabsberg eröffnet die Jagd auf den Meister

Mannschaft 1

Das neu formierte Schwabsberger Team v.l.n.r. hintere Reihe: Melvin Rohn, Ronald Endraß, Dietmar Brosi, Damir Cekovic. Vorne: Manuel Lallinger, Reiner Buschow, Timo Hehl. Es fehlt Bernd Klein.

 

Mit der Auftaktbegegnung ASV Neumarkt gegen den FEB Amberg fällt am Freitagabend, pünktlich um 19 Uhr, der Startschuss zur Saison 2018/19 der 1. Kegler-Bundesliga. In den letzten Jahren in der Endabrechnung immer ganz vorne mit dabei: die Mannschaft des Kegelklubs Schwabsberg. Als einziger Spitzenclub des Landes haben sich die Ostwürttemberger fest im Kegel-Oberhaus etabliert. In der vergangenen Saison reichte es für die Schwaben in der Liga allerdings nur zu einem fünften Platz. International sorgte die Mannschaft um Kapitän Reiner Buschow jedoch für Furore. Überragend bereits der Auftakt mit dem Gewinn des ersten internationalen Titels in München. Echte Nehmerqualitäten bewiesen die Schwaben in der Champions-League, wo zunächst der rumänische Meister aus Cluij und dann der hoch favorisierte ungarische Meister Zalaergerszegi TK aus dem Rennen geworfen wurde. Im Finalrundenturnier in Bamberg zog man im Halbfinale gegen den späteren Champion Podbrezova/Slowakei zwar noch den Kürzeren, im kleinen Finale gegen Ungarns Vertreter Alabardos Szegedi hatten die Ostwürttemberger nach einer sensationellen Vorstellung aber dann die Nase vorn. Während der Sommerpause veränderte sich das Gesicht der Mannschaft gründlich. Mit Philipp Vsetecka, zum Meister nach Zerbst und Mathias Dirnberger zum Geheimfavoriten SKC Staffelstein, verließen zwei wichtige Leistungsträger den Verein. Sicherlich ein schmerzlicher Aderlass für die Ostwürttemberger. Mit Dietmar Brosi vom KRC Kipfenberg und Bernd Klein vom FEB Amberg zog es zwei überaus erfahrene Bundesligaspieler mit reichlich Potential an die Jagst. Da nach einem Sabbatjahr auch Timo Hehl wieder zur Verfügung steht hat es den Anschein, dass die entstandenen Lücken durchaus adäquat geschlossen werden konnten. Schwabsberg besitzt nach seinem Facelifting einen in der Breite insgesamt geschlossenen Kader. Die neue Stärke der Ostälbler besteht sicherlich darin, dass die Mannschaft nur sehr schwer auszurechnen ist. Vor allem deshalb, weil jeder der  Akteure in der Lage ist, auch kräftig nach oben wegzuspielen. Man darf also durchaus gespannt auf die neue Saison blicken. Intern haben Schwabsbergs Kegler einen Platz in der vorderen Tabellenhälfte angepeilt. Sicherlich kein einfaches Unterfangen wirft man einen Blick auf die unmittelbare Konkurrenz. Erreichen will man dieses Vorhaben vor allem durch eine Verbesserung der Heimbilanz. Diese hatte in der vergangenen Spielzeit nicht ganz das gewohnte Niveau. Zum Saisonauftakt steht für die Ostwürttemberger mit dem Meister aus Zerbst herbe Kost auf dem Speiseplan. In Sachsen-Anhalt hängen die Trauben bekanntlich hoch.  Schlecht ausgesehen haben die Rainauer beim Meister allerdings noch nie, auch wenn es bis dato noch zu keinem Punktgewinn gereicht hat.

Stimmen zum Spiel – Trainer Eugen Fallenbüchel:

„Allein wenn der Jagdruf erschallt ist das Wild noch nicht zur Strecke gebracht, vor allem wenn es sich wie dieses zu wehren weiß. Die Aufgabe die wir mit Zerbst vor der Brust haben ist wohl eine der schwersten die es im Kegelsport gibt. Zu Saisonbeginn für uns ein willkommener Gradmesser, der auch Raum für Experimente gibt.“


23 Nov 2018;
07:30PM - 11:00PM
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24 Nov 2018;
01:00PM - 04:30PM
Herren I - DKBC Pokal