Schwabsberger Gastspiel in der Oberpfalz

Klein Bernd Kegelfoto

Nach dem Wechsel zum KC Schwabsberg e.V. fährt man zur alten Wirkungsstätte von Bernd Klein.

 

Die Anreise mag zwar komfortabel sein, der samstägliche Gegner ist es jedoch  sicherlich nicht. Nur scheinbar werden auswärts die Hürden für die Erstligakegler des KC Schwabsberg von Spiel zu Spiel niedriger. Gerissen haben die Ostwürttemberger indes noch jede. Nach dem 8 : 0 in Zerbst setzte es eine deftige 7 : 1 Niederlage in Breitengüßbach. Von einer größeren Erfolgsserie kann man da wahrlich nicht zwingend reden. Zuhause auf einem sehr guten Weg, wieder eine Macht zu werden, das haben die bisherigen Begegnungen gezeigt, muss man den notwendigen Reifetest in der Fremde zuerst noch erbringen. Amberg scheint da genau der richtige Gegner. Allerdings sollte man auch in der Oberpfalz nicht die Rechnung ohne den Wirt machen. Ambergs Kegler sind in der aktuellen Situation nicht gerade der ideale Aufbaugegner. In den letzten Jahren haben die Ostwürttemberger die FEB-Bahnen meist mit zwei Punkten im Gepäck wieder verlassen. Davon darf man sich jedoch nicht täuschen lassen. Sämtliche Begegnungen waren nicht nur hart umkämpft, sondern endeten auch denkbar knapp. Auch wenn die bloßen Ergebnisse vermeintlich andere Eindrücke widerspiegeln. Einer im Schwabsberger Team dürfte sich ganz besonders freuen, seine alten Mannschaftskameraden wiederzusehen: Bernd Klein. In der Sommerpause auf die Ostalb gewechselt hat sich der in Schwabsberg mit soliden Auftritten erwartungsgemäß zum Stammspieler gemausert. Im Moment fristen beide Teams ein Dasein in friedlicher Koexistenz. Schwabsberg mit 4 : 4 Punkten auf Platz sechs und unmittelbar dahinter Amberg auf Platz sieben  (2 : 6 Punkte). Für beide Mannschaften ist da nach oben oder unten noch reichlich Platz vorhanden, je nachdem, wie man in der Begegnung am Samstag die Weichen stellt. Die Ambitionen könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. Während Amberg bemüht ist, sich möglichst frühzeitig die nötigen Punkte zum Klassenunterhalt zu sichern, sind die Ostwürttemberger bemüht sich möglichst rasch in der vorderen Tabellenhälfte festzusetzen. Allein schon dieser Umstand lässt auf eine interessante Partie hoffen. Hinzu kommen die aktuelle Tabellensituation und der Spielplan des fünften Spieltages. Je nach Ergebnis ist da ein jähes Abrutschen in der Tabelle oder ein relativ steiler Aufstieg, sowohl für den einen als auch anderen Protagonisten, durchaus im Bereich des Möglichen. Auf dem Weg einen angemessenen Platz im Tabellengefüge in der  Beletage des Kegelsports zu finden darf sich daher weder die eine noch die andere Mannschaft einen Fehltritt erlauben. Allein deshalb ist am Samstag in Amberg Hochspannung angesagt. Legt man die Erfahrungen der letzten Jahre zugrunde, dürften die Zuschauer wohl auch diesmal eine sehenswerte Partie geboten bekommen.    

Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger:

„Mit den Auswärtspartieen in Zerbst und Breitengüßbach hatten wir kein ganz einfaches Startprogramm. Sehr viel einfacher wird es aber auch in Amberg nicht werden. Auswärts muss man sich in der Bundesliga einfach durchbeißen. Den Druck haben alle Klubs.  Dass es in der ersten Liga keine einfachen Auswärtsspiele gibt, ist nichts grundlegend Neues. Da wird nahezu schon immer jeder Fehler gnadenlos abgestraft.“


21 Okt 2018;
01:30PM - 05:30PM
Frauen - Verbandsliga Württemberg
27 Okt 2018;
12:30PM - 04:00PM
Herren III - 1. Bezirksliga Ostalb Hohenlohe
27 Okt 2018;
02:00PM - 05:30PM
Herren I - 1. Bundesliga 120 Wurf
27 Okt 2018;
04:00PM - 07:30PM
Herren IV - Bezirksklasse A Ostalb Hohenlohe
27 Okt 2018;
04:00PM - 07:30PM
Herren II - Oberliga Nordwürttemberg
28 Okt 2018;
12:30PM - 04:00PM
Frauen - Verbandsliga Württemberg
28 Okt 2018;
04:00PM - 07:30PM
Gemischt - Bezirksklasse C Süd Ostalb Hohenlohe