Deutliche 1:7 Niederlage für die Schwabsberger Bundesligakegler (3600:3831)

Drexler

Stephan Drexler sicherte sich in einem umkämpften Spiel den Ehrenpunkt für die Schwabsberger gegen Uros Stoklas.

 

Nach ausgeglichenem Start konnten sich die Gäste zunehmend mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung von den Hausherren absetzen. Ein Traumergebnis von Boris Benedik war das Sahnehäubchen des Spieles (675). Den Ehrenpunkt erkämpfte Kapitän Stephan Drexler mit guten 636 Kegeln. Wie erwartet nahmen die Staffelsteiner die Favoritenrolle an, hatten bei den knappen Sätzen das bessere Stehvermögen und mit Markus Gerdau und Boris Benedik zwei überragende Ausnahmeathleten. Sehr ausgeglichen starteten die Startpaare mit Michael Schlosser und Tim Brachtel gegen Torsten Reiser und Mathias Dirnberger. Schlosser begann verhalten, konnte sich im Laufe der Partie steigern und musste sich gegen die 178er Schlussbahn von Reiser geschlagen geben (605:633). Brachtel kämpfte wacker gegen den erfahrenen Dirnberger. Er lag vor der letzen Bahn knapp in Führung, aber auch er musste sich der starken Schlussbahn seines Gegners beugen und verlor damit sein bis dahin gutes Spiel (620:631). Das Mittelpaar brachte die Duelle Daniel Beier gegen Markus Gerdau und Stephan Drexler gegen Uros Stocklas. Beier startet gut und erkämpfte sich auf hohem Niveau knapp den ersten Satz ehe Gerdau mit weiteren Topleistungen das Spiel 3:1 für sich entschied (599:651). Drexler hingegen konnte sich in einem nach Sätzen ausgeglichenen Spiel mit tollem Räumspiel gegen Stoklas behaupten und gewann den Ehrenpunkt für die Hausherren (636:620). Nach zwei Drittel des Wettkampfes stand es 1:3 und 75 Kegel Vorsprung für die Oberfranken. Diese brachten Boris Benedik gegen Stefan Zürn und Timo Hehl gegen Daniel Süss, der den erkrankten Johannes Arnold ersetzen musste. Gegen das Weltklasseergebnis von Benedik war Zürn in diesem Duell chancenlos und musste sein Spiel mit 1:3 an den Mazedonier abgeben (601:673). Für Süss war es nicht einfach in seinem Debüt gegen den ehemaligen Schwabsberger in Fahrt zu kommen, nachdem Hehl verletzungsbedingt nach 60 Wurf ausgewechselt wurde kam Florian Bischof für ihn in die Partie. Dieser zeigte sich von seiner allerbesten Seite und erspielte  mit den restlichen 60 Wurf ein Weltklasseergebnis von 336 Kegeln. Dagegen war Süss letztendlich chancenlos und verlor 0:4 sein Spiel (539:623). Nach den letzten positiven Ergebnissen mussten wir uns in diesem Spiel einer Machtdemonstration der Staffelsteiner beugen und eine Niederlage zuhause  einstecken, so der Vorsitzende Reinhard Prickler, der sich dennoch glücklich über den Klassenerhalt zeigte.


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