Aufsteiger Hallbergmoos überzeugt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung

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Die Kegler um Kapitän Stephan Drexler konnten nicht die vorherigen starken Heimergebnisse auf die Bahn bringen Foto: M. Kell


Mit einem Fehlstart gingen die Schwabsberger in die Begegnung mit Hallbergmoos und verloren die Begegnung mit 3:5 (3636:3797). Damir Cekovic und Vlajkov Radovan  waren die Garanten für den Erfolg der Niederbayern. Auf Seiten der Hausherren konnten nur Michael Niefnecker und Michael Schlosser überzeugen. Ausschlaggebend für die nach Kegel deutliche Niederlage war das Spiel in die Vollen, hier hatten die Gäste 150 Kegel mehr auf der Habenseite. Das Schwabsberger Startpaar Mike Kell und Daniel Beier mussten sich mit Tobias Kramer und Dietmar Brosi duellieren. Kell konnte im ersten Satz noch ausgleichen und einen halben Punkt retten, während Kramer zusehends stärker wurde und die Partie mit 0,5:3,5 beendete (571:625). Beier begann sehr verhalten und verspielte im ersten Durchgang 39 Kegel an seinen Kontrahenten Brosi, mit dem Bahnwechsel fand er wieder in sein Spiel und holte sich die weiteren Sätze zum 3:1 (595:607). Spielstand nach dem ersten Drittel 1:1 aber bereits 66 Kegel Rückstand für Schwabsberg. Das zweite Drittel sollte die Wende bringen, Michael Niefnecker bekam es mit Tobias Lacher zu tun, während Stephan Drexler sich mit dem Serben Radovan Vlajkov duellieren musste. Niefnecker begann stark, bestätigte seine derzeit gute Form und gewann sein Duell 3:1 (644:619). Drexler hingegen traf auf einen überragend startenden Vlajkov, der bereits nach 60 Wurf 46 Kegel Vorsprung hatte. Auch die zweiten 60 Wurf dominierte der Serbe und gewann 4:0 (591:655). Nach vier Spielern war die Partie nach Punkten ausgeglichen 2:2, jedoch fehlten den Hausherren bereist 105 Kegel. Die Schlusspaarung ergab die Duelle Michael Schlosser gegen den Rumänen Bogdan Tudorie und Stefan Zürn gegen Damir Cekovic. Schlosser kam gut ins Spiel, konnte die ersten drei Sätze für sich entscheiden und holte mit 3:1 den dritten Punkt für sein Team (627:611). Zürn begann stark und konnte den ersten Satz für sich verbuchen. Ein sich ständig steigernder Cekovic übernahm mit einer Weltklasseleistung (157/166/170/187) die Oberhand und gewann 1:3 (608:680). Heute waren wir nicht so präsent wie in den letzten beiden Heimspielen, daher konnten sich die Hallbergmooser entfalten und hätten fast die 3800 Marke geknackt. Im Startpaar haben wir zu viele Kegel liegen lassen, das hat sich am Ende gerächt, so der Teamchef Reinhard Prickler.


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