Bahnrekord von Daniel Beier beim Spiel gegen Kleeblatt Berlin

Daniel Beier Berlin
Daniel Beier spielte mit 621 einen neuen Bahnrekord und trug so ersichtlich zum Erfolg des KC Schwabsberg bei. Foto: R.Prickler

 

Mit einem deutlichen Auswärtserfolg konnte Schwabsberg die rote Laterne weiterreichen. Die Kegler um Kapitän Drexler gewinnen in Seelow gegen die Kleeblätter aus Berlin 2:6. Sehr ausgeglichen verliefen die Duelle der Anfangs- und Mittelpaare, mit einem Kegelplus von 35 für die Berliner. Ein entfesselt aufspielender Beier spielte mit 621 Kegel neuen Bahnrekord und brachte die Schwabsberger nach langem Zittern auf die Siegerstraße. Die Berliner eröffneten die Begegnung sehr offensiv mit Christian Drache und Sebastian Käfer, Schwabsberg setzte Mathias Dirnberger und Stephan Drexler dagegen. Dirnberger kam auf den Seelower Bahnen nicht zurecht und musste sein Spiel 2,5:1,5 an den besten Berliner abgeben (583:556). Bei Drexler lief es besser, er konnte die entscheidenden Momente für sich nutzen und gewann 1:3 gegen Käfer (569:574). Zwischenstand 1:1 und 22 Kegel plus für Berlin. Die Mittelpaarung brachte die Duelle Sven (Louis) Tränkler gegen Fabian Seitz und Andreas Kupsch gegen Mike Kell. Tränkler und Seitz lieferten sich ein ausgeglichenes Match, das Seitz im Endspurt für sich entscheiden konnte (569:579). Kell startete gut und konnte den ersten Satz gewinnen, ehe der Berliner Kupsch zusehends besser auf den Bahnen zu recht kam und das Duell mit 3:1 für sich entschied (573:550). Lange Gesichter bei den Rainauern bei dem nach Sätzen ausgeglichenen Spiel, aber einem schon deutlichen Rückstand von 35 Kegel. Nun waren Bastian Hopp und Daniel Beier im Schlusspaar gegen den polnischen Nationalspieler Bartosz Krug und Martin Asmus gefordert. Beier in bester Spiellaune und auf Bahnrekordkurs ließ Asmus nicht den Hauch einer Chance und gewann deutlich 4:0 (465:621). Hopp ebenfalls gut ins Spiel kommend, musste sich im Schlusssatz nochmals steigern um den 1:3 Satzgewinn ins Ziel zu retten (563:573). Am Ende war es doch ein deutlicher 2:6 Erfolg (3322:3453) und in die Gesichter der Schwabsberger kam wieder Farbe. Wir wussten nach der Partie Berlin gegen Kaiserslautern, dass das Fallergebnis nicht so toll ist, dass wir uns aber auf den optisch schönen Bahnen, dermaßen schwer taten, damit haben wir nicht gerechnet, so der überglückliche Schwabsberger Kapitän.
Text: R.Prickler


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