Nur drei Spieler im Schwabsberger Team mit bundesligareifer Leistung

Daniel Beier Berlin
Daniel Beier - Eine Bank, auf die man sich verlassen kann Foto: R. Prickler

 

Auswärts ist auf Daniel Beier verlass, wiederum erspielte er mit 640 Kegel das Beste Ergebnis seiner Mannschaft. Auf Seiten der Hausherren brillierte im Startpaar Alexander Conrad mit 678 Kegel gefolgt von Raven Michel im Mittelpaar mit persönlicher Bestleistung von 683 Kegel. Nur ganze zwei Satzpunkte für das Schwabsberger Startpaar und -125 Kegel waren die Vorentscheidung in diesem Spiel. Im mittleren und letzten Drittel konnte das Spiel ausgeglichen gestaltet werden und nach Satzpunkten war die Begegnung bei 13:11 sehr ausgeglichen. Nach guter Leistung in der Zweiten rückte Mike Kell in die Mannschaft und bildete mit Mathias Dirnberger das Startduo gegen Alexander Conrad und Christian Zeh. Nach zwei Bahnen waren die Duelle noch nahe beieinander, ehe die Hausherren ihren Heimvorteil ausspielten und in der zweiten Hälfte zusammen 687 Kegel auf die Bahnen zauberten. Kell konnte gegen den immer stärker werdenden Conrad nicht mithalten und verlor sein Spiel deutlich 1:3 (578:678). Dirnberger begann stark, verlor durch unglückliche Würfe den zweiten Satz und damit auch das Spiel 1:3 (615:640). Lange Gesichter auf Seiten der Rainauer, die sich nach der langen Anreise einen besseren Zwischenstand erhofft hatten. Kann dieser Rückstand noch aufgeholt werden, dies war die Aufgabe von Kapitän Stephan Drexler und Fabian Seitz gegen Raven Michel und Martin Müller. Drexler kam gut in die Partie, musste aber im zweiten Satz viele Federn lassen, verlor nach Sätzen ausgeglichen das Spiel 636:683. Ebenfalls nach Sätzen ausgeglichen konnte Seitz sein Spiel gewinnen (583:564). Spielstand nach zwei Dritteln 1:3 und -153 Kegel. Eine Herkulesaufgabe für Bastian Hopp und Daniel Beier gegen Paul Sommer und Daniel Zeh. Für Hopp war es ein gebrauchter Tag, seine Würfe in die Vollen brachten nicht die nötige Durchschlagskraft, sodass Sommer immer besser ins Spiel fand und am Ende 3:1 gewann (622:571). Beier als einziger Schwabsberger von der ersten Kugel an präsent ließ Zeh keine Chance, dieser wurde nach 90 Wurf durch Manuel Hopfe ersetzt, der gegen das klare 4:0 von Beier nichts mehr ausrichten konnte (640:561). Zwei überragende Ergebnisse der Thüringer sorgten gegen eine enttäuschende Gegenwehr der Schwabsberger für die Entscheidung. Nur ganze drei Spieler auf Bundesliganiveau sind zu wenig um in Wernburg bestehen zu können.

Text: R. Prickler

04 Dez 2021;
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04 Dez 2021;
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