Verdienter Außenseitererfolg auf den KC Bahnen

22012022 2
Die Freude war groß nach dem Überraschungserfolg gegen Raindorf Foto: R.Prickler

 

 

Mit einer weiteren Leistungssteigerung überraschte Schwabsberg die Gäste aus Raindorf und konnte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen. Die Chambtalkegler wurden ihrer Favoritenrolle nicht gerecht, spielten dreimal weit unter 600 und verloren deutlich 6:2 (3732:3656). Beinahe unverändert gingen die Rainauer in diese Begegnung, in der man zunächst nur eine Außenseiterrolle hatte, jedoch weckte der Spielverlauf schon bald große Hoffnungen auf Seiten der Hausherren. Bastaian Hopp und Mathias Dirnberger eröffneten die Partie gegen Mathias Weber und Christian Schreiner. Hopp nach überstandenen Nebenwirkungen der Booster-Impfung tat sich schwer gegen Weber, der seine ganze Erfahrung ausspielte und mit 3:1 das Spiel für sich entschied (647:613). Dirnberger hingegen lies von Anfang an nichts anbrennen und siegte deutlich mit 4:0 (627:576). Der Zwischenstand von 1:1 war schon erfreulich, denn auch das Kegelplus von 17 Holz stand auf der Schwabsberger Seite. Daniel Beier und Stefan Drexler, der für Mike Kell in die Mannschaft gekommen ist, durften sich mit Alexander Raab und Daniel Schmid duellieren. Beier wie gewohnt spielstark hatte keine Probleme mit Raab, gewann sein Spiel mit 4:0 und steuerte wichtige Kegel für einen weiteren Vorsprung bei (643:588). Drexler, der ebenfalls gut ins Spiel gekommen ist, ließ Schmid, der nach 85 Wurf verletzungsbedingt ausgewechselt wurde keine Chancen. Sein Ersatz Milan Svoboda war sofort im Spiel, spielte im vierten Satz eine 172er Bahn und verkürzte den Vorsprung von Drexler. Mit 3:1 gewann Drexler sein Duell und steuerte somit den dritten Mannschaftspunkt zur weiteren Führung seiner Mannschaft bei (596:578). Beim Blick auf die Anzeige sah es nach einer Überraschung aus, denn Schwabsberg führte 3:1 mit einem Kegelplus von 90. Kann das Schwabsberger Schlußpaar Fabian Seitz und Michael Niefnecker gegen die Nationalspieler Manuel Lallinger und Tim Brachtel diesen Vorsprung über die Ziellinie retten? Die Antwort gaben die beiden direkt mit den ersten Würfen, wobei sich Seitz in bester Spiellaune zeigte und Lallinger mit 3:1 das Nachsehen gab (645:621). Niefnecker konnte nach Satzpunkten ausgeglichen das Spiel gestalten, war aber gegen das Spiel in die Vollen von Brachtel machtlos und musste seinen Punkt abgeben (608:646). Sehr erfreut zeigte sich Teammanager Prickler nach dem guten Spiel seiner Mannschaft und den nicht einkalkulierten aber verdient erspielten Punkten im Kampf um den Abstieg.

Text: R. Prickler