Heimvorteil gegen Friedrichshafen ausgenützt

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Michael Niefnecker trug mit Tagesbestwert von 655 zum Sieg in Schwabsberg viel bei Foto: L. Prickler

 

 

Von Drittel zu Drittel änderten sich die Vorzeichen in der Partie KC Schwabsberg gegen SF Friedrichshafen. Konnte sich Schwabsberg im Startpaar beide Punkte sichern, wurde im Mittelpaar alles wieder auf Anfang gesetzt. Erst in der zweiten Hälfte des Schlusspaares konnten sich die Ostälbler von den Häflern entscheidend absetzen und das 6:2 perfekt machen. Ein Wechselbad der Gefühle für die Zuschauer dieser Begegnung. Am Ende ein deutliches Kegelplus für Schwabsberg beim 3733:3645. Schwabsberg begann in unveränderter Aufstellung mit Bastian Hopp und Mathias Dirnberger, Friedrichshafen stellte Torsten Reiser und Nicolai Müller dagegen. Hopp begann furios und holte die ersten beiden Sätze, ehe der Routinier Reiser sein Können auf die Bahnen brachte. Mit dem letzten Wurf konnte Hopp den vierten Satz ausgleichen und den schon fast verlorenen Punkt für seine Mannschaft mit 2,5:1,5 sichern (628:635). Dirnberger zeigte vom Start weg gute Leistungen und sicherte sich bereits nach drei Sätzen den Punkt mit 3:1 (606:556). 2:0 die Führung der Hausherren bei einem Kegelplus von 43. Im Mittelpaar trafen Daniel Beier und Stephan Drexler auf Michael Reiter und Lukas Funk. Beier mit stotterndem Start spielte nach Sätzen ausgeglichen und verlor nach Kegeln sein Spiel (603:629). Auch Drexler fand nicht sofort ins Spiel, verlor den ersten Satz deutlich und lief den fehlenden Kegeln bis zum Schluss hinterher, nach Sätzen ausgeglichen ging der Punkt an Funk (637:654). Von Spannung kaum zu überbieten stand auf der Anzeige 2:2 und 2474:2474, die Ausgangslage für die Schlusspaarung. Fabian Seitz gegen Mario Listes und Michael Niefnecker gegen Darko Lotina sollten es in den Schlussduellen richten. Seitz fand nicht in sein Spiel und wurde nach 30 Wurf durch Stefan Zürn ersetzt, der sofort präsent war und die weiteren Satzpunkte für den 3:1 Erfolg beisteuerte (604:587). Niefnecker in bester Spiellaune ließ seinem Kontrahenten keine Chance und gewann mit dem Tagesbestwert deutlich 4:0 (655:584). Die geschlossene Mannschaftsleistung der Hausherren war der Garant für den Heimsieg. Wir haben uns durch den Ausgleich nach dem Mittelpaar nicht aus dem Konzept bringen lassen und an uns geglaubt. Ich bin stolz auf diese Truppe, die nach einer langen Findungsphase nun die Erwartungen erfüllt und mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung verdient das Spiel gewonnen hat, so der Teammanager Prickler.

Text: R. Prickler