Unerwartet deutlicher Erfolg auf fremden Terrain für die Ostälbler

Bamberg 2022 1
Schwabsberg klettert auf Platz 5 in der Tabelle. Ist noch eine Überraschung in dieser Saison möglich? Foto: R. Prickler

 

 

Schwabsberg weiter mit geschlossener Mannschaftsleistung auf der Erfolgswelle. Selbst das Spiel über sechs Bahnen konnte die Spielfreude der Rainauer nicht bremsen, die sofort an die Leistungen der letzten Spiele anknüpften. Mit 8:4 Satzpunkten erspielten sich die Kegler aus Schwabsberg im ersten Durchgang alle möglichen drei Mannschaftspunkte und einen Vorsprung von 64 Kegel. Eine gute Ausgangssituation für die zweite Hälfte der Begegnung. Nur kurz keimte die Hoffnung der Oberfranken auf, ehe durch eine Auswechslung auf Schwabsberger Seite die Dominanz wieder hergestellt wurde. Das Starttrio mit Stephan Drexler, Fabian Seitz und Mathias Dirnberger traf auf die Hausherren Fabian Lange, Radek Hejhal und Oskar Hut. Drexler war sofort im Spiel, ließ seinem Kontrahenten Lange nur wenig Chancen und gewann 3:1 (643:619). Seitz kam nach dem dritten Satz leicht ins Hintertreffen, konterte aber im letzten Satz mit einer 179er Bahn und holte den zweiten Punkt für sein Team 2,5:1,5 (618:591). Dirnberger und Huth lieferten ein spannendes Duell, das jeweils mit Mannschaftsbestleistung mit dem besseren Ende für den Schwabsberger 2,5:1,5 endete (644:631). Ungläubig die Blicke der Bamberger Zuschauer auf die Anzeigentafel, ist das die Vorentscheidung in diesem Spiel? Für Bamberg sollten es Daniel Barth gegen Stefan Zürn, Reinhold Trautner gegen Bastian Hopp und Cosmin Craciun gegen Michael Niefnecker richten. Zürn mit sehr gutem Start vergab im letzten Satz seinen sicher geglaubten Punkt im Räumen 2:2 (618:624). Hopp fand überhaupt nicht sein Spiel, agierte sehr unglücklich und wurde zur Hälfte durch Daniel Beier ersetzt. Dieser strotzte vor Spielfreude und holte den bereits verlorenen Punkt mit einer Glanzleistung von 349 Kegel auf die Habenseite der Gäste 2:2 (614:609). Niefnecker ließ dem Rumänen Craciun keine Chance, gewann sein Spiel 4:0, ebenfalls mit der Mannschaftsbestleistung (644:607). Fast Hundert Kegel mehr ins Räumen war spielentscheidend, dazu noch die Saisonbestleistung, da gibt es nichts zu kritisieren, so der zufriedene Teamanager Prickler.

Text: R. Prickler