Berlin kann auch in Schwabsberg nicht punkten

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Berlin verabschiedet sich aus der Bundesliga mit keinem gewonnenen Spiel Foto: R. Prickler

 

Schwabsberg mit stotterndem Beginn am Ende deutlicher Sieger im Saisonfinale. Bis zur Mitte ein spannendes Spiel, das letztendlich Schwabsberg mit 8:0 gewann. Für die Berliner auch das 19. Spiel ohne ein Erfolgserlebnis. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Vorrunde und den damit einhergehenden Abstiegssorgen konnten sich die Ostälbler am Ende mit einem ausgeglichenen Punktestand und einem hervorragenden 5. Tabellenplatz belohnen. Sehr offensiv die Aufstellung der Gäste, die Martin Asmus und Christian Drache auf Bastian Hopp und Mathias Dirnberger setzten. Hopp mit drei ordentlichen Bahnen, und einer frühen 3:0 Führung sorgte für den ersten Punkt der Hausherren mit 3:1 (578:579). Dirnberger mußte den Schnittbesten der Berliner im ersten Satz ziehen lassen, bevor er die weiteren drei Sätze und den Duellsieg für sich mit 3:1 entscheiden konnte (613:577). 2:0 der Zwischenstand nach dem ersten Drittel und ein Vorsprung von 35 Kegel. In der Mitte brachten die Köpenicker Sebastian Käfer und den polnischen Nationalspieler Bartosz Krug gegen Daniel Beier und Stephan Drexler. Beier erwischte einen hervorragenden Start und ging deutlich mit 2:0 in Führung, danach konnte Käfer kontern und erreichte ein 2:2 (629:596). Das zweite Duell in der Mitte war eine hochklassige Auseinandersetzung, die Drexler mit 3:1 gegen den Mannschaftsbesten der Berliner gewann (620:619). Auf der Anzeigentafel eine klare 4:0 Führung der Hausherren und ein Kegelplus von 69. Im dritten Durchgang waren auf Schwabsberger Seite Fabian Seitz und Michael Niefnecker gegen Andreas Kupsch und Jörg Seidl aufgeboten. Hier zeigte sich schnell, wer als Sieger von den Bahnen gehen wird, Seitz gewann mit der Mannschaftsbestleistung 3:1 (634:573). Sein Teamkollege Niefnecker ließ seinem Gegner überhaupt keine Chance und erspielte alle Satzpunkte zum 4:0 (608:566). Nur sechs Satzpunkte war die Ausbeute der Gäste, das reicht nicht um in der Bundesliga bestehen zu können. Daß wir am Ende auf dem 5. Tabellenplatz stehen, haben wir uns nicht vorstellen können. Wir sind stolz auf diesen Erfolg und unser Team, das zusehends besser harmonierte und nicht zu Unrecht auf diesem Tabellenplatz steht, war der Kommentar des Teammanagers Prickler.

Text: R. Prickler