Christian Rennert erspielte mit 706 einen neuen Bahnrekord auf den KC Bahnen

TSVB
Herber Rückschlag für die Spieler des KC Schwabsberg beim Bundesligaauftakt gegen den TSV Breitengüßbach Foto: L.Prickler

 

 

Nicht die Hausherren, sondern die Gäste boten Kegelsport vom Feinsten auf den KC Bahnen in Schwabsberg. Fulminanter Start der Breitengüßbacher führten zum Start-Ziel-Sieg der Gäste. Mit einer herausragenden Leistung ließen die Güßbacher den Hausherren wenig Chancen und kontrollierten das Spiel vom Start weg. Christian Rennert in bester Spiellaune schraubte den Bahnrekord auf sagenhafte 706 Kegel hoch. Nach guten Vorbereitungs-ergebnissen zuhause gingen die Hausherren optimistisch in diese Begegnung, mussten sich jedoch deutlich mit 2:6 (3651:3820) geschlagen geben. Schwabsberg eröffnete die Begegnung mit Stephan Drexler und Ronald Endraß gegen die Güßbacher Christopher Wittke und Marco Scheuring. Wittke vom Start weg in hervorragender Spiellaune ließ Drexler, der nicht seinen Rhythmus fand, keine Chance und gewann sein Spiel 4:0 (675:623). Endraß konnte den ersten Satz für sich entscheiden, ehe Scheuring das Tempo erhöhte und die restlichen Sätze zum 3:1 (641:600) gewann. Deutliche Führung für die Gäste mit 2:0 und einem Kegelvorsprung von 93 Kegeln. Nun lag auf Seiten der Hausherren die Hoffnung auf dem Mittelpaar, Bastian Hopp gegen Christian Jelitte und Daniel Beier gegen Tobias Stark, um die Wende herbeizuführen. Hopp startete gut, sein Gegenüber setzte jedoch noch einen drauf, sodass auch dieses Duell 3:1 (677:622) für die Oberfranken endete. Beier verlor zwar den ersten Satz, kam besser ins Spiel und holte mit einem 3:1 (593:560) den ersten Mannschaftspunkt. Eine Wende wurde dabei nicht erreicht, denn Breitengüßbach führte nach Zwei Dritteln mit 3:1 und 115 Kegeln. Ein kleiner Funken Hoffnung lag auf den Schultern des Schlußpaares. Michael Niefnecker gegen Christian Rennert und Fabian Seitz gegen Daniel Schneiderbanger waren die Schlußduelle. Weltmeisterlich startete der Güßbacher Rennert, erspielte neuen Bahnrekord und ließ Niefnecker kaum eine Chance beim 1:3 (588:706). Seitz als Teambester wiederum ließ dem Güßbacher Schneiderbanger keine Chance und gewann mit 3:1 (625:561) den zweiten Mannschaftspunkt der Hausherren. Wir hatten uns für dieses Spiel einiges vorgenommen, das wir leider nicht umsetzen konnten. Es ist uns nicht gelungen dem Gegner unser Spiel aufzudrängen und von Beginn an Druck aufzubauen, daher läufst du Gefahr, derartig abgefertigt zu werden, so der Kapitän Fabian Seitz.

Text: R. Prickler