Nach zwei Dritteln ging den Schwabsbergern die Puste aus

Mannschaft
Schwabsberg konnte zu Hause Raindorf kein Bein stellen Foto: L. Prickler

 

Die Chambtalkegler spielten wie aus einem Guß und ließen den Hausherren wenig Chancen am 11. Spieltag beim 1:7 (3794:3981). Lallinger, Schmid und Brachtel zauberten Weltklasseleistungen auf die Schwabsberger Bahnen. Nach zwei Dritteln war das Schwabsberger Lager noch hoffnungsvoll, ehe Lallinger mit der Tagesbestleistung von 683 Kegel alles zunichte machte. Die Rainauer in unveränderter Aufstellung begannen mit Stephan Drexler und Ronald Endraß gegen Tim Brachtel und Mathias Weber. Drexler spielte auf hohem Niveau, konnte aber dem Nationalspieler Brachtel beim 1:3 nur einen Punkt abnehmen (651:677). Auch Endraß lieferte ein gutes Spiel ab, musste sich dennoch dem Raindorfer Weber mit 1:3 geschlagen geben (634:653). Klare 2:0 Führung der Gäste nach dem ersten Drittel. Im Mittelpaar standen die Duelle Alexander Stephan gegen Milan Svoboda und Fabian Seitz gegen Daniel Schmid auf der Aufstellung. Stephan gut ins Spiel kommend fehlten am Ende nur sieben Kegel beim 2:2 für den Punkgewinn (652:658). Seitz, derzeit bester Schwabsberger hatte es schwer gegen den wieder genesenen Raindorfer Schmid, der mit einer 186er Bahn begann. Nach dem Verlust der ersten Bahn, zeigte Seitz dass mit ihm wieder zu rechnen ist und gewann die restlichen Sätze zum 3:1 in den eng umkämpften Duellen (666:681). Weiterhin Vorteil für die Gäste, die zwischenzeitlich den Kegelvorsprung auf 66 Kegel hochschraubten. Das Schwabsberger Schlußpaar Bastian Hopp und Daniel Beier waren nun gegen Michael Kotal und Manuel Lallinger gefordert, eine Wende herbei zu führen. Jedoch spielten die Gäste weiterhin auf hohem Niveau, sodaß Hopp sein Spiel mit 1:3 an Kotal abgeben musste (587:629). Ähnlich verlief es bei Beier, der den Tagesbesten erwischte und ebenfalls mit 1:3 den Kürzeren zog (604:683). Am Ende ein deutliches Ergebnis zugunsten der Oberpfälzer, die an diesem Spieltag eine Nummer zu groß für das Rainauer Team waren. Schwabsberg zeigt dennoch aufsteigende Tendenzen und lässt für die kommenden Aufgaben Zuversicht aufkommen.

Text: R. Prickler